David und Shabana erneut Sieger der World-Series-Finals!

Das Damen-Finale war eine relativ kurze Angelegenheit, denn die Titelverteidigerin Nicol David (li) machte kurzen Prozess mit der Engländerin Laura Massaro und fertigte diese innerhalb von 37 Minuten 3:0 ab.

Hatten doch viele englische Fans gehofft, dass Massaro eine Chance haben würde, da sie überraschend das Gruppenspiel gegen David gewonnen hatte. Aber die Weltranglistenerste erstickte jede Hoffnung bereits im Keim. Nur in Satz drei war Massaro in der Lage, der Malayin Paroli zu bieten. „Es war mir klar, dass ich von Beginn an Vollgas geben musste. Erstens, um sie zu beeindrucken, und zweitens, um die Zuschauer zu beeindrucken, da es Lauras Heimpublikum ist“, sagte die Siegerin nach dem Spiel.

2013 gewinnt Nicol David den World-Series-Finals-Pokal zum zweiten Mal. Sie hätte ihn wohl bereits öfters gewonnen, aber diesen Wettbewerb gibt es bei den Damen erst seit dieser Zeit.

Nachdem der erste Satz im Herren-Endspiel der World Series Finals eher dürftig begann – Nick Matthew gewann diesen –, wurden die Sätze zwei bis vier zur Amr-Shabana-Show. Der ägyptische „Maestro“ zauberte was das Racket hergab und Gegner Nick Matthew war teilweise zu bemitleiden. Der Engländer gab alles, doch es sah teilweise so spielerisch einfach aus, wie er von Shabana ausgespielt wurde – eine wahre Leerstunde auf Weltspitzen-Niveau. Es ist ein gutes Gefühl, hier erneut zu gewinnen. Wenn Du gegen Nick spielst, gibt es nur wenige Ecken im Court, wo Du den Ball hinspielen kannst und er Dich nicht dafür bestraft – das ist mir heute mehr als gut gelungen“, sagte der Ägypter während der Siegerrede.

Als fairer Sportsmann lies es sich Matthew nicht nehmen, des Gegners Leistung anzuerkennen: „Ich denke, dass ich nicht einmal schlecht gespielt habe, aber Amr war einfach zu gut für mich. Ich glaube aber, in dieser Form wäre er für jeden zu gut gewesen. Ich habe immer versucht, mein Spiel zu verbessern, aber es half nichts – am Ende konnte ich den D-Zug ‘Shabana‘ nicht aufhalten“, sagte der Unterlegene.

Weitere Informationen und kommentierte Spielbilder finden Sie im squashnet-Special zu den World Series-Finals.