England und Ägypten im Finale – Deutschland um Platz 17!

Die deutschen Damen haben das erste Spiel um Platz 17 bis 19 gegen Japan mit 1:2 verloren und spielen nun bei der Damen-Team-WM im französischen Nimes gegen Südkorea, die ihrerseits Japan mit dem gleichen Ergebnis besiegten. Bei der Begegnung gegen Japan unterlagen Pamela Hathway gegen Misaki Kobayashi und Franziska Hennes gegen Chinatsu Matsui jeweils 0:3. Annika Wiese machte mit einem 3:2-Sieg gegen Risa Sugimoto den deutschen Punkt.

Im ersten Halbfinale des Tages besiegten die an Position zwei gesetzten Ägypterinnen Titelverteidiger Australien mit 3:0. Dabei sorgten Raneem El Weleily (3:1 gegen Rachael Grinham) und Nour El Tayeb (3:0 gegen Melody Francis) für den vorzeitigen Sieg des Teams vom Nil. Im auf zwei Gewinnsätze verkürzten dritten Spiel holte Nour El Sherbini (2:1 gegen Donna Urquhart) dann noch den dritten Punkt. „Ich bin mit meiner jungen Mannschaft sehr zufrieden, dass sie Rekordweltmeister Australien (sechs WM-Titel) so klar geschlagen haben. Nun werden wir uns intensiv auf das Finale vorbereiten, wer auch immer noch dort hinkommen wird“, sagte der ägyptische Nationaltrainer Amir Wagih.

Es wird das Team aus England sein, das gegen Ägypten um den WM-Titel spielen wird, nachdem der dreifache Team-Weltmeister Gegner Malaysia in einem spannenden Halbfinale 2:1 besiegte. Die malaysische Weltranglistenerste Nicol David legte mit einem klaren 3:0-Sieg gegen Laura Massaro (WRL 3) vor. Im Anschluss vermochte die Engländerin Jenny Duncalf (WRL 6) gegen Delia Arnold mit einem 3:0-Sieg auszugleichen. Das entscheidende dritte Spiel, zwischen der Engländerin Alison Waters (WRL 4) und der Malayin Low Wee Wern (WRL 9), war lange Zeit ausgeglichen und hart umkämpft. Erst im vierten Satz vermochte sich Waters einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten, den sie dann zum Sieg nutzte. „Hätten wir als topgesetztes Team im Halbfinale verloren, wäre dies eine große Enttäuschung gewesen. Nun wollen wir das Finale gewinnen, deshalb sind wir ja auch hierher gekommen“, kommentierte Englands Nationaltrainer Chris Robertson.

Im Finale treffen mit England und Ägypten zwei Teams aufeinander, deren Spielweisen nicht unterschiedlicher sein können. Ob sich die „ägyptische Eleganz“ gegen die „englische Power“ wird durchsetzen können, muss sich zeigen.

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