Simon Rösner

Simon Rösner
squash-time Redakteur Bernd Ruof befragte den deutschen Vorzeige-Squasher Simon Rösner ...


squashnet: Simon, Du hast Dich bereits früh, im Alter von 16 Jahren entschieden, Profi zu werden, hast Du das seither einmal bereut?
Simon Rösner: "Keine Minute. Ich denke die Erfolge (unter anderem drei PSA-Titel, Jugend-Europameister im Einzel und in der Mannschaft sowie mehrere Mannschaftstitel mit dem Paderborner SC), die ich bislang erzielt habe, sprechen für sich. Und ich habe in all den Jahren einen starken Rückhalt durch meine Familie und meine Freunde gehabt."
squashnet: Bist Du denn mit Deiner sportlichen Entwicklung – Du bist vor wenigen Tagen 23 Jahre alt geworden – zufrieden?
Simon Rösner: "Insgesamt schon, auch wenn ich gehofft hatte, schneller unter die Top 20 der Welt vorstoßen zu können."
squashnet: In jüngster Zeit hast Du in Deinem Spiel deutliche Fortschritte gemacht, worauf führst Du das zurück?
Simon Rösner: "Ich habe vor zwei Jahren den Trainer gewechselt und mich für den Ägypter Wael el Batran entschieden. Seither haben wir gemeinsam an meiner Technik, vor allem aber auch an meiner Fitness gearbeitet und das beginnt sich jetzt auszuzahlen. In der Weltspitze sind alle technisch sehr gut, da entscheiden Nuancen über Sieg und Niederlage, da sind Fitness und mentale Stärke die ausschlaggebenden Komponenten."