Wolfgang Bauriedel

Wolfgang Bauriedel
Ein Jahr nach der ersten Kontaktaufnahme hatte Bauriedel bereits Position im Vorstand des 1. Squash-Club Würzburg bezogen. Ab 1993 ging es die Verbandsleiter weiter rauf – zunächst Sportwart des Bezirkes Franken, ab 2004 Bezirksvorsitzender Franken und 2004 Vizepräsident von Squash in Bayern (SiBy).

Ab 2005 übernahm Bauriedel das Amt des Präsidenten von SiBy und wurde Mitglied des Sportbeirates des Bayrischen Landes-Sportverbandes (BLSV) sowie des Verbandsausschusses des BLSV.

Außerdem ist Bauriedel Mitglied des Sportbeirates der Stadt Würzburg und Revisor des Stadtverbands Würzburger Sportvereine. Wenn es die vielen Ämter zulassen geht der „Neue“ seinen Hobbys Fliegenfischen, Schafkopf, Lesen und Geschichte nach. Um Wolfgang Bauriedel noch ein wenig besser kennen zu lernen führte die squash-time-online-Redaktion ein kurzes Interview.


squashnet: Was war Ihr Beweggrund für das Amt des Präsidenten des Deutschen Squash Verbandes zu kandidieren?
Wolfgang Bauriedel: "Bedingt durch den Rücktritt unseres bisherigen Präsidenten Michael Elger, wurde ich von mehreren Landesverbandspräsidenten/innen gebeten, mich für dieses Amt zur Verfügung zu stellen. Durch meine Funktion im Finanzausschuss des DSQV war ich in wesentliche Entscheidungen bereits eingebunden und informiert. Um unseren Sport weiterzuentwickeln und voranzubringen bedarf es der Mitarbeit und der Übernahme von Verantwortung. Dieser wollte ich mich nicht entziehen. Ich möchte alle Squash-Begeisterte herzlich einladen, mich bei den vielfältigen Aufgaben zu unterstützen. Erlauben Sie mir bitte, dass ich mich an dieser Stelle, auch in aller Öffentlichkeit, bei Michael Elger für sein Engagement und das investierte Herzblut für unseren Sport bedanke. Ich hoffe auf seine auch weiterhin tatkräftige Unterstützung."
squashnet: Was sind Ihre drei wichtigsten Ziele, denen Sie oberste Priorität einräumen?
Wolfgang Bauriedel: "Das Voranbringen der Jugendarbeit in allen Bereichen inklusive dem Schulsport. Die Stärkung der Zusammenarbeit und des Zusammenhaltes der Landesverbände und deren Gliederungen. Die Unterstützung unserer Athleten im internationalen Wettkampfgeschehen."
squashnet: Bringt es Vorteile gleichzeitig Präsident des DSQV und eines Landesverbandes – in Ihrem Falle Squash in Bayern – zu sein oder ist es eher hinderlich?
Wolfgang Bauriedel: "Meine LV Präsidentenkollegen/innen und ich sehen hier eher Vorteile. Durch transparente Arbeitsweise wird sicherlich der ein oder andere Vorbehalt der öffentlichen Meinung in den nächsten Wochen und Monaten abgebaut werden. Als LV-Präsident weiß ich aus eigener Erfahrung, wo den LV´s der Schuh drückt: Die finanziellen Mittel sind beschränkt. Die öffentlichen Mittel fließen als „Nicht-Olympische-Sportart“ leider nur sporadisch."