ISS Canary Wharf Classic 2010
Rahmendaten
ISS Canary Wharf Classic 2010
Preisgeld: 52500 US Dollar
Ort: London, England
Datum: 20. März 2010 bis 26. März 2010
Ergebnisse
Final
Semi-finals
[2] Gregory Gaultier (FRA) bt [4] Peter Barker (ENG) 11-7, 11-5, 6-11, 11-7 (63m)
Quarter-finals
[3] James Willstrop (ENG) bt [8] Daryl Selby (ENG) 9-11, 11-9, 11-3, 11-8 (61m)
[4] Peter Barker (ENG) bt [7] Alister Walker (ENG) 11-6, 11-8, 11-4 (55m)
[2] Gregory Gaultier (FRA) bt [5] David Palmer (AUS) 11-3, 6-11, 4-11, 11-7, 11-6 (81m)
1st round
[6] Thierry Lincou (FRA) bt [Q] Simon Rosner (GER) 11-6, 6-11, 11-8, 11-3 (40m)
[3] James Willstrop (ENG) bt Saurav Ghosal (IND) 11-7, 11-8, 11-9 (40m)
[8] Daryl Selby (ENG) bt Tarek Momen (EGY) 7-11, 11-9, 6-11, 11-4, 11-7 (54m)
[7] Alister Walker (ENG) bt Tom Richards (ENG) 11-3, 6-11, 12-10, 11-4 (47m)
[4] Peter Barker (ENG) bt Adrian Waller (ENG) 11-5, 11-6, 11-7 (37m)
[5] David Palmer (AUS) bt [Q] Davide Bianchetti (ITA) 11-2, 7-11, 12-10, 11-5 (61m)
[2] Gregory Gaultier (FRA) bt [Q] Nicolas Mueller (SUI) 11-7, 11-3, 11-2 (30m)
Qualifying finals
Nicolas Mueller (SUI) bt Chris Simpson (ENG) 8-11, 11-6, 11-7, 3-11, 13-11 (73m)
Chris Ryder (ENG) bt Mathieu Castagnet (FRA) 12-10, 6-11, 11-5, 11-6 (56m)
Davide Bianchetti (ITA) bt Julien Balbo (FRA) 12-10, 11-4, 11-5 (50m)
1st qualifying round
Mark Krajcsak (HUN) bt Neil Hitchens (ENG) 11-4, 11-5, 11-7 (32m)
Nicolas Mueller (SUI) bt Eddie Charlton (ENG) 11-9, 10-12, 9-11, 11-6, 11-4 (58m)
Chris Simpson (ENG) bt Joe Lee (ENG) 9-11, 11-4, 17-15, 12-10 (82m)
Mathieu Castagnet (FRA) bt Yann Perrin (FRA) 12-10, 13-15, 6-11, 11-0, 11-6 (77m)
Chris Ryder (ENG) bt Kashif Shuja (NZL) 11-7, 12-10, 11-4 (38m)
Julien Balbo (FRA) bt Robbie Temple (ENG) 9-11, 11-6, 11-8, 11-2 (55m)
Davide Bianchetti (ITA) bt Ben Ford (ENG) 11-5, 12-10, 11-1 (29m)
Kommentierte Bildergalerie
Venue 1
Canary Wharf: Das Bankenviertel in den ehemaligen „Docklands“ im Osten Londons – hier steht kein Stein mehr so, wie es einmal vor 15 Jahren war, als man begann das Viertel in eine Finanzmetropole zu verwandeln. Von der Finanzkrise des letzten Jahres will hier auch kein Mensch mehr etwas wissen.
S. Ghosal / J. Willstrop (1/8)
Der dreifache Canary-Wharf-Classic-Sieger (2004, 2007 und 2008) James Willstrop (re) demonstrierte auch gegen seinen indischen Trainingspartner Saurav Ghosal (li), dass Training und Match zwei unterschiedliche Dinge sind. Mit der gezeigten Erstrundenleistung reiht sich Willstrop auch 2010 in den Kreis der engeren Favoriten ein.
T. Lincou / S. Rösner (1/8)
Mehr als ein und einhalb Sätze lang hielt Simon Rösner (li) dagegen, erst ab Ende des dritten Satzes verschaffte sich der Franzose die entscheidenden Vorteile. Thierry Lincou, Weltmeister des Jahres 2004 und Canary-Wharf-Sieger 2006, demonstrierte dem 22-jährigen Rösner dann, dass einem elf Jahre älteren, das Mehr an Erfahrung den Sieg bringen kann.
D. Selby / T. Momen (1/8)
Der Ägypter Tarek Momen (re) diktierte das Spiel zumeist und der etwas müde wirkende Engländer Daryl Selby musste sehr viel laufen. Doch am Ende konnten weder Selbys Reisestrapazen – er war direkt von seinem Turniersieg aus Kanada nach London gekommen – noch Momens eigentlich gute Spielweise den Engländer vom Sieg abbringen.
T. Richards / A. Walker (1/8)
Gegensätzlicher können Spieler nicht sein: Auf der rechten Seite der englische Paradiesvogel Alister Walker - auf der linken Seite der eher unauffällige Tom Richards. In den ersten drei Sätzen machte Richards ordentlich Druck und Walker musste in jeden Winkel des Courts, doch mit zunehmender Spieldauer ließ Richards nach und Walker übernahm das Kommando.
A. Waller / P. Barker (1/8)
Doppelte Übereinstimmung mit einem großen Unterschied: Sowohl Peter Barker (re) als auch Adrian Waller sind Engländer und Linkshänder - der große Unterschied ist die Position in der Weltrangliste und das Leistungsvermögen. Barker (WRL 7) zeigte dem 60 Plätze tiefer stehendem Waller, wohin die Reise gehen muss.
D. Palmer / D. Bianchetti (1/8)
Canary-Wharf-Conférencier Alan Thatcher versprach den Zuschauern noch vor dem Spiel, dass ein Match mit Davide Bianchetti immer einen großen Unterhaltungswert habe. Wie recht er behalten sollte zeigte sich schnell, denn Davide Bianchetti (re) machte ein gutes Spiel gegen David Palmer und wie erwartet einigen "Spaß" mit den Unparteiischen - den Zuschauern gefiel es sehr.
N. Matthew / T. Lincou (1/4)
Der Engländer Nick Matthew (li) bestätigte eindrucksvoll seine gute Form. Thierry Lincou - Weltmeister des Jahres 2004 - ist als großer Kämpfer bekannt, doch Matthew ließ dem Franzosen keinerlei Entfaltungsmöglichkeiten. Matthew trifft nun auf James Willstrop - das "ewige" englische Duell findet eine Neuauflage.
D. Palmer / G. Gaultier (1/4)
Obwohl jedes große Turnier viele Begegnungen hat, sind es stets nur eine oder zwei Spiele, die das Prädikat "Weltspitzenklasse" verdienen - die Partie des Franzosen Greg Gaultier (re) gegen den Australier David Palmer wird wohl das Match der Canary Wharf 2010 werden. Gaultiers Sieg wird ihm sicher einen Teil des in den letzten drei Monaten verloren Selbstvertrauen zurück geben.
P. Barker / A. Walker (1/4)
Das letzte Viertelfinalmatch hielt nicht das, was es versprach. In einer eher langweiligen Partie, der beiden Engländer Peter Barker (li) und Alister Walker, spielte Barker einfach sein "Pensum" runter - allerdings zwang ihn Walker auch nicht zu mehr. Im Halbfinale gegen Gaultier wird Barker sicher ein paar Gänge höher schalten müssen, um den Franzosen zu stoppen.
J. Willstrop / N. Matthew (1/2)
127 Minuten kämpften beide mit fairen Mitteln - als der Schiedsrichter Willstrop bei seiner "selbstverschuldeten Verletzung" - er hatte beim Stande von 8:10 im fünften Satz einen Krampf - versagte im der Schiedsrichter zunächst die Pause. Matthew hingegen ließ Willstrop Zeit zur Behandlung
G. Gaultier / N. Matthew (1/1)
Im dritten Durchgang führte Gaultier bereits 6:2 und 9:6, konnte den Vorsprung nicht halten. Matthew kämpfte sich zurück und schaffte den 10:10-Ausgleich. Und wieder hatte Matthew im Tiebreak die Oberhand - 13:11.Im dritten Durchgang führte Gaultier bereits 6:2 und 9:6, konnte den Vorsprung nicht halten. Matthew kämpfte sich zurück und schaffte den 10:10-Ausgleich. Und wieder hatte Matthew im Tiebreak die Oberhand - 13:11.
G. Gaultier / N. Matthew (1/1)
Vom erneuten Satzverlust nach vorheriger Führung entnervt, ließ Gaultier nach und Matthew nutzte die Schwäche aus, um seinen ersten Canary-Wharf-Titel zu holen. Mit dieser Leistung muss Matthew (WRL 2) sicher als ernsthafter Verfolger der Nummer eins - Ramy Ashour - angesehen werden.

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