Beim dritten Versuch klappt es bei Kandra!

Im dritten Anlauf kann der für Paderborn in der Bundesliga spielende Raphael Kandra seinen ersten PSA-Titel in diesem Jahr und seinen zweiten in seiner Kariere feiern.

Kurios fing für Raphael Kandra das Squash-Jahr 2013 an. Er konnte auf internationaler Ebene für Aufsehen sorgen, indem er innerhalb von sechs Wochen drei PSA-Endspiele erreichte.

Im ersten Finale musste Kandra zuschauen, wie ihm Jens Schoor (WRL 83) den Titel der Rocafort Open (Barcelona/Spanien) wegschnappte: Im rein deutschen Duell siegte Schoor mit 12:10 im Tiebreak des 5. Satzes.

Bei den Bankers Hall Club Pro Am (Calgary/Kanada) ein ähnlicher Turnierverlauf: Kandra erarbeitet sich mit drei Siegen einen Platz fürs Endspiel. Doch dieses Mal war es Leo Au (WRL 43) aus Hongkong, der den Paderborner nach 1:2 Satzrückstand noch 3:2 niederringen konnte.

Kandra lies nicht locker und im letzten Turnier vor der Deutschen Meisterschaft in Böblingen erreichte er sein drittes Finale bei den Gas City Open im kanadischen Alberta. An Nummer drei gesetzt ging es in den ersten Runden gegen David Letourneau (CAN, WRL 115), Reuben Phillips (ENG, WRL 158) und Andrew Schnell (CAN, WRL Nr. 85). Alle drei Spiele gewann Kandra 3:1 und sicherte sich erneut einen Platz im Finale. Sein Gegner war der Tscheche Jan Koukal (WRL 55). Zwei Mal klappte es nicht, doch nach 66 Minuten im dritten Versuch war Kandra erfolgreich. Trotz mehrmaligem Rückstand holte der Deutsche immer wieder auf und hatte am Ende mit 3:2 die Nase vorn.

Ob dieser Sieg Kandra Rückenwind für die ab kommenden Donnerstag startenden 38. Deutschen Einzelmeisterschaften verleihen wird, muss sich zeigen. Bereits im Viertelfinale könnte Kandra auf Rudi Rohrmüller treffen – hier dürfte bereits ein sehr spannendes Match zu erwarten sein.