Paderborn ist Herbstmeister!

Wenn man sich der im Fußball gebräuchlichen Begriffe bedienen würde, wäre der Rekordmeister Paderborn nun Herbstmeister, was eine erneute Parallele zum Fußball zulassen würde, denn Rekordmeister Bayern München ist auch vorn.

Den ersten Tabellenplatz sicherten die Ostwestfalen (14 Punkte) beim gestrigen 3:1-Sieg in Stuttgart (6 Punkte) ab. Stuttgart hatte die Chance ein Unentschieden zu holen, doch Paderborns Vierer, Cederic Lenz, kämpfte Sven Lemmermann nieder und machte die schwäbischen Hoffnungen zunichte.

Tabellenzweiter sind die Hamborner (12 Punkte), die den Aufsteiger aus Maintal (0 Punkte) mit 3:1 besiegten und somit verhinderten, dass die Südhessen ihre ersten Punkte holten.

Im vorgezogenen Freitagsspiel besiegte Europa-Cup-Sieger Worms (10 Punkte) das Team der Altmeister aus Hamburg (3 Punkte) klar mit 4:0 und steht somit in der Weihnachtspause auf dem dritten Tabellenplatz.

Damit die Paderborner Weihnachtsstimmung richtig gut in Schwung kommen kann, hat die zweite Mannschaft des Serienmeisters mit einem Sieg gegen Neumünster und einem positivem Unentschieden gegen Mülheim ebenso die Tabellenführung im Norden von Liga zwei übernommen. Hinter Paderborn (20 Punkte) folgen mit Mülheim, Dortmund-Aplerbeck und Bremen drei Teams mit jeweils 19 Punkten.

Im Süden ist die Herbstmeisterschaft noch nicht entschieden. Zwei Teams stehen mit jeweils 21 Punkten an der Spitze: Frankfurt und Königsbrunn. Da dieses Wochenende im Süden der letzte Spieltag der Hinrunde und zugleich der erste der Rückrunde ist, spielen die gleichen Teams am Samstag und Sonntag gegeneinander.

Da Königsbrunn einen vermeintlich einfacheren Gegner mit Kempten hat (4:0 im Hinspiel), kann man annehmen, dass das heutige Rückspiel in Kempten keinen anderen Sieger hervorbringen wird. Frankfurt hingegen musste sich im Auswärtsspiel gegen Augsburg mit nur einem Punkt aus dem verlorenen Unentschieden zufriedengeben. Sollten die Hessen das Rückspiel nicht gewinnen können, werden sie wohl die Tabellenspitze abgeben müssen. Wer am Ende des heutigen Spieltag oben stehen wird, muss sich zeigen, denn auch die Erlanger (20 Punkte) können noch im Kampf um die Spitze eingreifen.