ROWE-Team scheitert im Halbfinale!

ROWE-Team scheitert im Halbfinale!

Wenn Paderborn und Worms bei einer Endrunde zur deutschen Squash-Mannschaftsmeisterschaft aufeinander treffen, so war dies in den letzten Jahren immer erst im Endspiel der Fall. Dass es in diesem Jahr bereits im Halbfinale zu diesem Klassiker kam, lag daran, dass der Titelverteidiger zum Abschluss der regulären Saison nur Platz zwei in der Nordgruppe der Bundesliga belegt hatte, hinter der Mannschaft aus Hamburg. So kam es schon in der Vorschlussrunde zum Aufeinandertreffen der beiden zuletzt erfolgreichsten Teams.

An Position vier benötigte Tim Weber (Bild re) keine 30 Minuten um Felix Auer (Bild li) ohne Satzgewinn unter die Dusche zu schicken. Zu überlegen und druckvoll das Spiel des Linkshänders, der seinen Gegner von einer Ecke des Courts in die andere schickte und sein Team mit 1:0 in Führung brachte.

Gespannt war man im Anschluss auf David Palmer. Der Ex-Weltmeister und langjährige Weltranglistenerste feierte gerade seinen 40. Geburtstag und ist schon seit einigen Jahren nicht mehr auf der PSA-Tour unterwegs. Dass er von seinem Können nichts verlernt hat deutete er im Spiel gegen Raphael Kandra (WRL 47) gleich an. Offensichtlich wurde allerdings auch, dass die Physis nicht mehr die gleiche ist, wie zu seiner aktiven Zeit. Dies machte sich Kandra im Laufe des Spiels immer mehr zunutze und konnte so seine technischen Defizite gegenüber dem Australier gut kompensieren. Satz eins verlief ausgeglichen, mit 11:9 konnte sich Kandra diesen sichern. Ab Mitte des zweiten Satzes setzte sich dann zunehmend die bessere Physis des 26-jährigen Paderborners durch, der den Durchgang mit 11:6 nach Haus brauchte. Auch in Satz drei behielt Kandra seine Linie konsequent bei und sicherte sich mit einem 11:3 den Punkt und den Ausgleich für sein Team.

Bei ausgeglichenem Spielstand trafen mit Nick Matthew (WRL 4) und Ali Farag (WRL 8) zwei absolute Topleute aufeinander. Vor 3 Wochen beim Grasshopper Cup in Zürich waren die beiden zuletzt aufeinander getroffen. Damals hatte der junge Ägypter mit 3:0 die Oberhand behalten. Auch diesmal machte der in Kairo geborene Farag den frischeren Eindruck. Mit 11:7, 11:9 und 11:2 gab er seinem englischen Kontrahenten deutlich zu verstehen, dass sich wohl ein Generationswechsel in der Spitze der Weltrangliste andeutet. Mit 36 Jahren dürfte die englische Nummer 1 wohl langsam auf die Zielgerade einer langen und glanzvollen Karriere einbiegen.

Bei einem 1:2 Rückstand hatte Jens Schoor im abschließenden Match die hohe Hürde Simon Rösner zu überwinden. Der Wormser Nationalspieler hatte nichts zu verlieren und so trat er auch auf. Unbekümmert, mit teilweise überraschenden und riskanten Schlägen war er lange auf Augenhöhe mit seinem jahrgangsgleichen Gegner. Das 11-9, 11-7, 11-7 zugunsten von Rösner verdeutlicht nicht wie ausgeglichen Schoor das Match gestaltet – und welch gute Leistung er im Court gezeigt hatte.

Rösners Sieg sicherte seinem Team den 3:1 Mannschaftserfolg und den Einzug ins Finale, während die Nibelungenstädter etwas enttäuscht die Heimreise antreten mussten.

Das Finale gewann Paderborn am Tag darauf ebenfalls mit 3:1 gegen die Mannschaft vom Sportwerk Hamburg, welches im anderen Halbfinale das Team aus Stuttgart ausgeschaltet hatte.

Wenn Paderborn und Worms bei einer Endrunde zur deutschen Squash-Mannschaftsmeisterschaft aufeinander treffen, so war dies in den letzten Jahren immer erst im Endspiel der Fall. Dass es in diesem Jahr bereits im Halbfinale zu diesem Klassiker kam, lag daran, dass der Titelverteidiger zum Abschluss der regulären Saison nur Platz zwei in der Nordgruppe der Bundesliga belegt hatte, hinter der Mannschaft aus Hamburg. So kam es schon in der Vorschlussrunde zum Aufeinandertreffen der beiden zuletzt erfolgreichsten Teams.

An Position vier benötigte Tim Weber (Bild re) keine 30 Minuten um Felix Auer (Bild li) ohne Satzgewinn unter die Dusche zu schicken. Zu überlegen und druckvoll das Spiel des Linkshänders, der seinen Gegner von einer Ecke des Courts in die andere schickte und sein Team mit 1:0 in Führung brachte.

Gespannt war man im Anschluss auf David Palmer. Der Ex-Weltmeister und langjährige Weltranglistenerste feierte gerade seinen 40. Geburtstag und ist schon seit einigen Jahren nicht mehr auf der PSA-Tour unterwegs. Dass er von seinem Können nichts verlernt hat deutete er im Spiel gegen Raphael Kandra (WRL 47) gleich an. Offensichtlich wurde allerdings auch, dass die Physis nicht mehr die gleiche ist, wie zu seiner aktiven Zeit. Dies machte sich Kandra im Laufe des Spiels immer mehr zunutze und konnte so seine technischen Defizite gegenüber dem Australier gut kompensieren. Satz eins verlief ausgeglichen, mit 11:9 konnte sich Kandra diesen sichern. Ab Mitte des zweiten Satzes setzte sich dann zunehmend die bessere Physis des 26-jährigen Paderborners durch, der den Durchgang mit 11:6 nach Haus brauchte. Auch in Satz drei behielt Kandra seine Linie konsequent bei und sicherte sich mit einem 11:3 den Punkt und den Ausgleich für sein Team.

Bei ausgeglichenem Spielstand trafen mit Nick Matthew (WRL 4) und Ali Farag (WRL 8) zwei absolute Topleute aufeinander. Vor 3 Wochen beim Grasshopper Cup in Zürich waren die beiden zuletzt aufeinander getroffen. Damals hatte der junge Ägypter mit 3:0 die Oberhand behalten. Auch diesmal machte der in Kairo geborene Farag den frischeren Eindruck. Mit 11:7, 11:9 und 11:2 gab er seinem englischen Kontrahenten deutlich zu verstehen, dass sich wohl ein Generationswechsel in der Spitze der Weltrangliste andeutet. Mit 36 Jahren dürfte die englische Nummer 1 wohl langsam auf die Zielgerade einer langen und glanzvollen Karriere einbiegen.

Bei einem 1:2 Rückstand hatte Jens Schoor im abschließenden Match die hohe Hürde Simon Rösner zu überwinden. Der Wormser Nationalspieler hatte nichts zu verlieren und so trat er auch auf. Unbekümmert, mit teilweise überraschenden und riskanten Schlägen war er lange auf Augenhöhe mit seinem jahrgangsgleichen Gegner. Das 11-9, 11-7, 11-7 zugunsten von Rösner verdeutlicht nicht wie ausgeglichen Schoor das Match gestaltet – und welch gute Leistung er im Court gezeigt hatte.

Rösners Sieg sicherte seinem Team den 3:1 Mannschaftserfolg und den Einzug ins Finale, während die Nibelungenstädter etwas enttäuscht die Heimreise antreten mussten.

Das Finale gewann Paderborn am Tag darauf ebenfalls mit 3:1 gegen die Mannschaft vom Sportwerk Hamburg, welches im anderen Halbfinale das Team aus Stuttgart ausgeschaltet hatte.