British Open: Geschichte

British Open: Geschichte

Die Historie der British Open ist lang. Seit 1967 gibt es das wohl prestigeträchtigste Squash-Turnier der Welt. Bis 1998 verlief zumeist alles geordnet und das Turnier fand kontinuierlich statt. Seit 1999 begannen verschiedene Probleme aufzutreten, die zumeist mit Veranstaltern, Sponsoren und den notwendigen Finanzmitteln zu tun hatten. Im folgenden Überblick sind interessante Fakten sowie Daten und Ergebnisse dokumentiert.

1999 (Aberdeen): Die British Open finden zum ersten Mal in Schottland, in Aberdeen, statt. Die „Eye Group“, eine in London ansässige TV-Rechte- und Event-Firma, rettete mit ihrem Engagement die Durchführung des Events, nachdem dem englische Verband einige Sponsoren abgesprungen waren.

2000 (Birmingham): Sky Sport verkündete die Live-Übertragung der British Open, was für den Squash-Sport einen riesen Durchbruch bedeutete – eingefädelt wurde der Deal von der „Eye Group“. Später kam die Investment-Firma „Fablon Investments“ hinzu, die mit dem englischen Verband eine Acht-Jahres-Partnerschaft abschloss, welche unter anderem ein jährliches Preisgeld von einer Millionen Britischen Pfund für die British Open garantieren sollte.

2001 (Birmingham): Es wurde ein Sieben-Jahres-Vertrag für die British Open abgeschlossen und das Turnier sollte für diesen Zeitraum in der „Indoor Arena“ in Birmingham ausgetragen werden. Zusätzlich verabredeten die Professional Squash Association (PSA) mit „Eye Group“ und „Fablon Investments“ einen weiteren Siebenjahresvertrag, der zusätzlich 21 Millionen Britische Pfund in die Herren-Tour bringen sollte. Ende des Jahres gerieten beide Firmen in Schieflage und brachen daraufhin unter ihren Verbindlichkeiten zusammen.

2002 (Manchester): Bei einer PSA-Aufsichtsrat-Sitzung in New York wurde der „Deal“ als gescheitert erklärt und die PSA beendete die Zusammenarbeit mit „Eye Group“ und „Fablon Investments“. 2002 wurde vom englischen Verband eine „Not-British-Open“ mit 86.000 US Dollar Preisgeld in Manchester durchgeführt. Dies geschah, weil man für die im Juni 2002 an gleicher Stelle anstehenden Commonwealth Games einen Image-Schaden befürchtete.

2003/2004 (Nottingham): Die Eventmanager John Beddington und John Nimmick (veranstaltet auch das Tournament of Champions in New York) übernahmen für die Jahre 2003 und 2004 die Planung und Durchführung der British Open, welche in Nottingham ausgetragen wurden.

2005 (Manchester): Die Verhandlungen zur Vertragsverlängerung zwischen dem englischem Verband und den Veranstaltern Beddington und Nimmick scheiterten, so dass die Zukunft der British Open erneut in den Sternen stand. Allerdings nicht lange, denn Squash-Promoter Paul Walters übernahm das Turnier überraschend für fünf Jahre. 2005 fand es in Manchester statt – Dunlop stieg als Hauptsponsor für vier Jahre ein.

2006 bis 2008 (Nottingham, Manchester, Liverpool): Die British Open blieben im Norden Englands und „wanderten“ in diesen drei Jahren von Nottingham über Manchester nach Liverpool. Im Jahr 2008 gab Dunlop bekannt, den Sponsorenvertrag nicht zu verlängern und der Veranstalter war erneut gefordert.

2009 (Manchester): Veranstalter Paul Walters erfüllte auch in diesem Jahr, und dies ohne Titelsponsor, seinen Vertrag und richtete die British Open erneut in Manchester aus. Bei den anstehenden Gesprächen zur Ausübung der Option auf Vertragsverlängerung konnte zwischen Walters und dem englischen Verband keine Einigung erzielt werden und Walters gab die Rechte zurück. Grund des Scheiterns: Der englische Verband wollte nicht, wie von Walters vorgeschlagen, das Damen- und das Herrenturnier separat vergeben, denn Walters wollte nur noch ein Herrenturnier weiterführen.

2010 (abgesagt): Der englische Verband plante die Veranstaltung in der sogenannten „O2-Piazza“, einem Teilbereich der „O2-Arena“, durchzuführen. Dies wäre sicher ein niveauvolles Ambiente gewesen, doch mehrere Versuche Veranstalter und Sponsoren zu gewinnen, scheiterten allesamt. Einige Male wurden hoffnungsvoll vermeintliche Partner präsentiert, aber warum eine Zusammenarbeit letztendlich jedesmal scheiterte, wurde nicht bekannt. Somit fielen die British Open 2010 zum ersten Mal in der 43-jährigen Turniergeschichte aus.

2011 (abgesagt): Auch für dieses Jahr hat man nicht die passenden Partner gefunden und kam zu keiner anderweitigen Lösung, so dass die British Open erneut abgesagt wurden. Es bleibt nun abzuwarten, ob die British Open im Jahr 2012 stattfinden werden oder nicht.

British Open Sieger …

Die Historie der British Open ist lang. Seit 1967 gibt es das wohl prestigeträchtigste Squash-Turnier der Welt. Bis 1998 verlief zumeist alles geordnet und das Turnier fand kontinuierlich statt. Seit 1999 begannen verschiedene Probleme aufzutreten, die zumeist mit Veranstaltern, Sponsoren und den notwendigen Finanzmitteln zu tun hatten. Im folgenden Überblick sind interessante Fakten sowie Daten und Ergebnisse dokumentiert.

1999 (Aberdeen): Die British Open finden zum ersten Mal in Schottland, in Aberdeen, statt. Die „Eye Group“, eine in London ansässige TV-Rechte- und Event-Firma, rettete mit ihrem Engagement die Durchführung des Events, nachdem dem englische Verband einige Sponsoren abgesprungen waren.

2000 (Birmingham): Sky Sport verkündete die Live-Übertragung der British Open, was für den Squash-Sport einen riesen Durchbruch bedeutete – eingefädelt wurde der Deal von der „Eye Group“. Später kam die Investment-Firma „Fablon Investments“ hinzu, die mit dem englischen Verband eine Acht-Jahres-Partnerschaft abschloss, welche unter anderem ein jährliches Preisgeld von einer Millionen Britischen Pfund für die British Open garantieren sollte.

2001 (Birmingham): Es wurde ein Sieben-Jahres-Vertrag für die British Open abgeschlossen und das Turnier sollte für diesen Zeitraum in der „Indoor Arena“ in Birmingham ausgetragen werden. Zusätzlich verabredeten die Professional Squash Association (PSA) mit „Eye Group“ und „Fablon Investments“ einen weiteren Siebenjahresvertrag, der zusätzlich 21 Millionen Britische Pfund in die Herren-Tour bringen sollte. Ende des Jahres gerieten beide Firmen in Schieflage und brachen daraufhin unter ihren Verbindlichkeiten zusammen.

2002 (Manchester): Bei einer PSA-Aufsichtsrat-Sitzung in New York wurde der „Deal“ als gescheitert erklärt und die PSA beendete die Zusammenarbeit mit „Eye Group“ und „Fablon Investments“. 2002 wurde vom englischen Verband eine „Not-British-Open“ mit 86.000 US Dollar Preisgeld in Manchester durchgeführt. Dies geschah, weil man für die im Juni 2002 an gleicher Stelle anstehenden Commonwealth Games einen Image-Schaden befürchtete.

2003/2004 (Nottingham): Die Eventmanager John Beddington und John Nimmick (veranstaltet auch das Tournament of Champions in New York) übernahmen für die Jahre 2003 und 2004 die Planung und Durchführung der British Open, welche in Nottingham ausgetragen wurden.

2005 (Manchester): Die Verhandlungen zur Vertragsverlängerung zwischen dem englischem Verband und den Veranstaltern Beddington und Nimmick scheiterten, so dass die Zukunft der British Open erneut in den Sternen stand. Allerdings nicht lange, denn Squash-Promoter Paul Walters übernahm das Turnier überraschend für fünf Jahre. 2005 fand es in Manchester statt – Dunlop stieg als Hauptsponsor für vier Jahre ein.

2006 bis 2008 (Nottingham, Manchester, Liverpool): Die British Open blieben im Norden Englands und „wanderten“ in diesen drei Jahren von Nottingham über Manchester nach Liverpool. Im Jahr 2008 gab Dunlop bekannt, den Sponsorenvertrag nicht zu verlängern und der Veranstalter war erneut gefordert.

2009 (Manchester): Veranstalter Paul Walters erfüllte auch in diesem Jahr, und dies ohne Titelsponsor, seinen Vertrag und richtete die British Open erneut in Manchester aus. Bei den anstehenden Gesprächen zur Ausübung der Option auf Vertragsverlängerung konnte zwischen Walters und dem englischen Verband keine Einigung erzielt werden und Walters gab die Rechte zurück. Grund des Scheiterns: Der englische Verband wollte nicht, wie von Walters vorgeschlagen, das Damen- und das Herrenturnier separat vergeben, denn Walters wollte nur noch ein Herrenturnier weiterführen.

2010 (abgesagt): Der englische Verband plante die Veranstaltung in der sogenannten „O2-Piazza“, einem Teilbereich der „O2-Arena“, durchzuführen. Dies wäre sicher ein niveauvolles Ambiente gewesen, doch mehrere Versuche Veranstalter und Sponsoren zu gewinnen, scheiterten allesamt. Einige Male wurden hoffnungsvoll vermeintliche Partner präsentiert, aber warum eine Zusammenarbeit letztendlich jedesmal scheiterte, wurde nicht bekannt. Somit fielen die British Open 2010 zum ersten Mal in der 43-jährigen Turniergeschichte aus.

2011 (abgesagt): Auch für dieses Jahr hat man nicht die passenden Partner gefunden und kam zu keiner anderweitigen Lösung, so dass die British Open erneut abgesagt wurden. Es bleibt nun abzuwarten, ob die British Open im Jahr 2012 stattfinden werden oder nicht.

British Open Sieger …