Zum Kick-off möchte ich über mein Lieblingsthema, und dass man auch im Squashcourt „SMSen“ kann, berichten. „SMSen“? Ja, Ihr habt richtig gelesen aber ich will natürlich die Bedeutung dazu erklären:
See = Schauen. Alles fängt an mit Schauen – aber wohin?
Move = Bewegen. Die Wege sind direkt und haben wenig mit dem Schlag zu tun.
Strike = Schlag. Die Schlagtechnik ist irgendwie anders oder nicht?
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Heute starten wir mit „see”:
Täglich/ wöchentlich – sehen:
See: Spitzenspiele auf DVD/Video
See: Top-Begegnungen auf Turnieren und Bundesligaspielen
See: Vorbild-Squasher/innen beim Spielen und nur ihn/sie verfolgen
See: Videoaufnahmen von eigenen Spielen analysieren
See: Coaching Videos von Profis, beispielsweise David Palmer oder Jonathon Power
See: Eigene Entwicklung beobachten, detailliertes Trainingstagebuch führen
See: Eigene Ergebnisse aufschreiben und anschauen – was habt Ihr daraus gelernt?
Die ersten fünf Punkte sind relativ einfach umzusetzen. Tauscht Videos und DVDs mit anderen Squashern und sucht Euch sozusagen ein Squash-Vorbild, dem Ihr nacheifern wollt. Die beiden letzten Punkte sind Pflicht für einen ambitionierten Squasher. Je regelmäßiger und detaillierter Ihr eure eigenen Ergebnisse trainings- und spielbezogen aufschreibt, desto hilfreicher ist es für euch.
Während des Spiels – sehen:
See: Die Augen sehen und nicht der Kopf – wenig und ruhige Kopfbewegungen machen
See: Stärken und Schwächen eures Gegners analysieren – dieses Wissen für sich nutzen
See: Körpersprache eures Gegners beobachten – ebenso die eigene beobachten lassen
See: Voraussehen und nicht euren „schönen“ Bällen hinterher schauen
Selbstverständlich kann man zwar während eines Wettkampfs auf das „Schauen“ achten, aber noch besser sollte man es regelmäßig trainieren. Aber wie?
Die beste Übung, die ich auch für die Jugend-Nationalmannschaft eingesetzt habe, ist mein so genanntes „Mini-Squash“.

Der Trainer oder Zuspieler steht in einer Aufschlagbox und spielt alle Bälle so, dass sie vor der T-Linie vom trainierten Spieler angenommen werden müssen (auch Volleys). Der Spieler vorne muss immer zum Trainer oder Zuspieler (Aufschlagbox) zurück spielen, sich sofort wieder frontal hinstellen und den Trainer/Zuspieler (mit Schulterblick) beobachten. Wichtig: Nicht dem eigenen Ball hinterher schauen, sondern den Trainer/Zuspieler genau beobachten, um vorherzusehen, wohin der Ball gehen könnte. Dadurch gewinne ich Zeit, kann früher starten, bin früher am Ball und habe somit bessere Schlagoptionen.
Je höher das Tempo dieser Übung ist, desto schwieriger wird die Übung.
Ich hoffe, dass meine ersten Tipps euch helfen können. „Schaut“ wieder vorbei zu meinem nächsten Thema „M“ wie Move.
Euer Barry Dodson
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