Perfekte „Länge und Breite“

Perfekte „Länge und Breite“

„Always hit the ball with good width“ – In diesem englischen Satz liegt, sofern man es beherrscht, ein Großteil des Erfolgs im Squash. Frei übersetzt heißt das nämlich nichts anderes, als dass der Squash-Longline-Ball so wenig wie möglich Abstand zur Seitenwand haben sollte. Je dichter der Ball an der Wand ist, desto schwieriger wird es für den Gegner, ihn zu schlagen. Je weiter er von der Wand weg ist, umso einfacher hat es der Gegner, den Ball anzugreifen.

Eine vorsichtige Erklärung, welcher Spieler welche „Breite“ beim Longline schlagen muss, könnte so lauten: Ein Anfänger sollte in der Breite des Aufschlagvierecks parallel zur Seitenwand schlagen können; ein Ligaspieler sollte nur noch die Hälfte des Aufschlagvierecks als Abstand von der Wand haben; und Leistungssportler müssen den Abstand von etwa 10 bis 15 Zentimetern anstreben.

Was ist besser: Eine gute „Länge“ oder eine gute „Breite“? Diese Frage beantworten viele Squash-Schüler häufig mit der Antwort „Eine gute Länge.“ Das ist falsch! Ein Longline-Ball, der zu kurz, dafür aber präzise in geringem Abstand zur Seitenwand geschlagen wird, ist quasi von der Wand geschützt, der Gegner kann den Ball nur schwer angreifen. Ein Ball mit optimaler „Länge“, dafür aber einen Meter von der Seitenwand entfernt, ist eine leichte Beute für den Gegner. Er kann ihn problemlos als Volley oder als so genannten Boast spielen. In beiden Fallen gerät man selbst unter Druck. Fazit: Eine gute „Breite“ ist wichtiger als eine gute „Länge“. Wir wissen jetzt, was gute „Längen“ und „Breiten“ sind, wie aber können wir die „Breite“ korrigieren? Welche Stellung muss ich haben? Muss ich die Wand anschauen? Welchen Schwung brauche ich?

Die Lösung liegt im richtigen Winkel

Alles Nonsens! Jonathon Power kann auf dem falschen Fuß stehen oder gar auf einem Stuhl sitzen, er würde wahrscheinlich immer noch eine bessere „Breite“ als wir Normalspieler schlagen. Das heißt: Die Lösung liegt woanders! Und zwar: Der Schlägerkopf muss den Ball im richtigen Winkel (das könnten 88,765654 Grad sein) zur Seitenwand treffen. Nur dann erzielt man eine gute „Breite“. Ist der Winkel stumpfer (Schläger offen, also zu früher Treffpunkt des Balles), kommt der Ball weiter von der Wand entfernt auf (siehe Skizze, dunkelgrüne Linie, sowie Bild 1). Ist der Winkel zu spitz (Schlagfläche zeigt zur Wand; also zu später Treffpunkt), springt der Ball von der Spielwand an die Seitenwand und von dort zur Courtmitte (siehe Skizze, hellgrüne Linie, sowie Bild 3).

Wie stehe ich beim Schlag? Beim Schlagen eines Vorhand-Longlines stehen viele Anfänger häufig mit dem rechten Bein vorn. Das ist – für einen Rechtshänder – ein klarer Stellungsfehler! Häufigste Begründung der Anfänger für diesen Fehler: Ich bekomme mehr Kraft im Schwung, wenn ich so stehe. Das ist auch nicht ganz falsch. Aber wollen wir kräftig oder klug spielen? Richtig klug spielt man, indem man das linke Bein nach vorn und schräg stellt. So kann man den Ball besser an der Wand entlangführen. Bei der „offenen“ Stellung (rechtes Bein vorn) ist das sehr schwierig. Wer einen bis zur Courtmitte kommenden Ball als Longline mit guter „Breite“ spielen möchte, braucht schon sehr viel Kontrolle, um ihn aus „offener“ Stellung zu spielen. Da die falsche Fußstellung beim Schlag erhebliche Probleme mit sich bringt, ist bei den Squash-Schülern ganz besonders auf die korrekte Stellung zu achten.

Das Umstellen auf den richtigen Fuß bringt anfangs Probleme mit sich: Der Schüler versucht, den neuen Bewegungsablauf bewusst zu kontrollieren und zu korrigieren. Das nimmt ihn mehr in Anspruch als der eigentliche Schlag. Dadurch kann sein Spiel schlechter werden. Wenn aber die Umstellung in Fleisch und Blut übergegangen ist, wenn er wie im Schlaf die richtige Stellung einnimmt, wird sein Spiel durch eine sichere „Vorhand-Breite“ erheblich besser werden. In der kommenden Ausgabe beschäftigen wir uns mit dem Rückhand-Schlag. Bis dahin sollten alle noch einige Stunden den Vorhand-Longline mit guter „Breite“ üben.

„Always hit the ball with good width“ – In diesem englischen Satz liegt, sofern man es beherrscht, ein Großteil des Erfolgs im Squash. Frei übersetzt heißt das nämlich nichts anderes, als dass der Squash-Longline-Ball so wenig wie möglich Abstand zur Seitenwand haben sollte. Je dichter der Ball an der Wand ist, desto schwieriger wird es für den Gegner, ihn zu schlagen. Je weiter er von der Wand weg ist, umso einfacher hat es der Gegner, den Ball anzugreifen.

Eine vorsichtige Erklärung, welcher Spieler welche „Breite“ beim Longline schlagen muss, könnte so lauten: Ein Anfänger sollte in der Breite des Aufschlagvierecks parallel zur Seitenwand schlagen können; ein Ligaspieler sollte nur noch die Hälfte des Aufschlagvierecks als Abstand von der Wand haben; und Leistungssportler müssen den Abstand von etwa 10 bis 15 Zentimetern anstreben.

Was ist besser: Eine gute „Länge“ oder eine gute „Breite“? Diese Frage beantworten viele Squash-Schüler häufig mit der Antwort „Eine gute Länge.“ Das ist falsch! Ein Longline-Ball, der zu kurz, dafür aber präzise in geringem Abstand zur Seitenwand geschlagen wird, ist quasi von der Wand geschützt, der Gegner kann den Ball nur schwer angreifen. Ein Ball mit optimaler „Länge“, dafür aber einen Meter von der Seitenwand entfernt, ist eine leichte Beute für den Gegner. Er kann ihn problemlos als Volley oder als so genannten Boast spielen. In beiden Fallen gerät man selbst unter Druck. Fazit: Eine gute „Breite“ ist wichtiger als eine gute „Länge“. Wir wissen jetzt, was gute „Längen“ und „Breiten“ sind, wie aber können wir die „Breite“ korrigieren? Welche Stellung muss ich haben? Muss ich die Wand anschauen? Welchen Schwung brauche ich?

Die Lösung liegt im richtigen Winkel

Alles Nonsens! Jonathon Power kann auf dem falschen Fuß stehen oder gar auf einem Stuhl sitzen, er würde wahrscheinlich immer noch eine bessere „Breite“ als wir Normalspieler schlagen. Das heißt: Die Lösung liegt woanders! Und zwar: Der Schlägerkopf muss den Ball im richtigen Winkel (das könnten 88,765654 Grad sein) zur Seitenwand treffen. Nur dann erzielt man eine gute „Breite“. Ist der Winkel stumpfer (Schläger offen, also zu früher Treffpunkt des Balles), kommt der Ball weiter von der Wand entfernt auf (siehe Skizze, dunkelgrüne Linie, sowie Bild 1). Ist der Winkel zu spitz (Schlagfläche zeigt zur Wand; also zu später Treffpunkt), springt der Ball von der Spielwand an die Seitenwand und von dort zur Courtmitte (siehe Skizze, hellgrüne Linie, sowie Bild 3).

Wie stehe ich beim Schlag? Beim Schlagen eines Vorhand-Longlines stehen viele Anfänger häufig mit dem rechten Bein vorn. Das ist – für einen Rechtshänder – ein klarer Stellungsfehler! Häufigste Begründung der Anfänger für diesen Fehler: Ich bekomme mehr Kraft im Schwung, wenn ich so stehe. Das ist auch nicht ganz falsch. Aber wollen wir kräftig oder klug spielen? Richtig klug spielt man, indem man das linke Bein nach vorn und schräg stellt. So kann man den Ball besser an der Wand entlangführen. Bei der „offenen“ Stellung (rechtes Bein vorn) ist das sehr schwierig. Wer einen bis zur Courtmitte kommenden Ball als Longline mit guter „Breite“ spielen möchte, braucht schon sehr viel Kontrolle, um ihn aus „offener“ Stellung zu spielen. Da die falsche Fußstellung beim Schlag erhebliche Probleme mit sich bringt, ist bei den Squash-Schülern ganz besonders auf die korrekte Stellung zu achten.

Das Umstellen auf den richtigen Fuß bringt anfangs Probleme mit sich: Der Schüler versucht, den neuen Bewegungsablauf bewusst zu kontrollieren und zu korrigieren. Das nimmt ihn mehr in Anspruch als der eigentliche Schlag. Dadurch kann sein Spiel schlechter werden. Wenn aber die Umstellung in Fleisch und Blut übergegangen ist, wenn er wie im Schlaf die richtige Stellung einnimmt, wird sein Spiel durch eine sichere „Vorhand-Breite“ erheblich besser werden. In der kommenden Ausgabe beschäftigen wir uns mit dem Rückhand-Schlag. Bis dahin sollten alle noch einige Stunden den Vorhand-Longline mit guter „Breite“ üben.