Der Boast – mit Gefühl …

Der Boast – mit Gefühl …

In der letzten Lektion haben wir gelernt, dass der Boast als Angriffs- oder Positionsschlag bestens geeignet ist. Voraussetzung: Beide Spieler befinden sich in der hinteren Hälfte des Courts. Zur Erinnerung: Wenn der Ball eine flache Flugkurve und den Boden vorher berührt hat, muss er mit mehr Schwung an die Seitenwand des Courts gespielt werden.

Ein häufiger Fehler beim Boast ist, dass der Ball zu hoch an die Seitenwand springt. Ursache hierfür ist häufig, dass der Spieler Rücklage hat. Dadurch wird der Schwung nach oben geführt und der Ball erhält seine hohe Flugbahn. Dort ist er dann für den Gegner eine leichte Beute. Also merke: Den Ball beim Schlag mit den Augen möglichst lange verfolgen. Dadurch bleibt der Kopf unten, der Schwung des Schlägers bleibt flacher und somit auch die Flugbahn des Balles. Nun ist es aber an der Zeit zu üben. 20 Mal muss der Boast hintereinander gespielt werden, sowohl mit der Vor- als auch mit der Rückhand. Wenn dies im Training erreicht wird, dann ist schon ein gutes Stück des Weges zum Erfolg geschafft.

Oft wundern sich Spieler, die schon eine Menge Spielpraxis haben, dass ihr Gegner den Boast so früh erahnt oder erkennt. Oft ist der Gegner schon eher in der vorderen Ecke als der Ball. Als Trainer gilt es den Schülern einzutrichtern: Der Boast wird aus der gleichen Stellung heraus geschlagen wie der Cross oder der Longline! Nur dann erkennt der Gegner sehr spät, wohin der Ball gespielt wird. Wenn dann der Spielpartner hinten steht und mit dem Drei-Wand-Boast nach vorne gelockt wird, kostet dies sehr viel Kraft und Kondition.

Eine andere Variante des Boasts ist der Zwei-Wand-Boast. Zu diesem Schlag braucht man aber eine gehörige Portion Ballgefühl. Der Zwei-Wand-Boast wird einen bis zwei Meter früher als der Drei-Wand-Boast gespielt. Bei dieser Stellung im Court kann man ihn auch viel leichter verdeckt für den Gegner spielen und die Überraschung ist viel größer.

Der Zwei-Wand-Boast sieht also vom Ablauf her fast wie ein Cross oder Longline aus, kommt aber in den vorderen Teil des Courts. Richtig schlägt man ihn an die Seitenwand, von dort geht der Ball an die Stirnwand, etwa in der Mitte des Courts. Je knapper über dem Tin, desto besser. Von dort tickt der Ball einmal auf dem Boden auf und springt dann weiter in Richtung gegenüberliegendes Seitenwand-Nick. Bei einem zu lang geschlagenen Zwei-Wand-Boast springt der Ball vom Boden an die Seitenwand und zurück in den Court. Da ist er dann eine leichte Beute für den Gegner.

Eine Übung im Training funktioniert so: Der Trainer spielt dem Schüler den Ball zu. Dieser muss abwechselnd
den Drei-Wand- und den Zwei-Wand-Boast spielen. Dadurch bekommt er zuerst das Gefühl für die zwei sehr verschiedenen Schläge. Wenn dies nach mehreren Trainingsstunden sitzt, beginn der Trainer damit, Ziele aufzustellen, die der Schüler treffen muss. Dann beginnt das bekannte Spielchen: Trifft der Schüler das Ziel, macht der Trainer Liegestütze. Trifft der Schüler nicht, bedeutet dies extra Training für ihn. Übrigens, die Größe der Ziele, die es zu treffen gilt, sucht immer der Trainer aus.

Viel Spaß beim Squash!

In der letzten Lektion haben wir gelernt, dass der Boast als Angriffs- oder Positionsschlag bestens geeignet ist. Voraussetzung: Beide Spieler befinden sich in der hinteren Hälfte des Courts. Zur Erinnerung: Wenn der Ball eine flache Flugkurve und den Boden vorher berührt hat, muss er mit mehr Schwung an die Seitenwand des Courts gespielt werden.

Ein häufiger Fehler beim Boast ist, dass der Ball zu hoch an die Seitenwand springt. Ursache hierfür ist häufig, dass der Spieler Rücklage hat. Dadurch wird der Schwung nach oben geführt und der Ball erhält seine hohe Flugbahn. Dort ist er dann für den Gegner eine leichte Beute. Also merke: Den Ball beim Schlag mit den Augen möglichst lange verfolgen. Dadurch bleibt der Kopf unten, der Schwung des Schlägers bleibt flacher und somit auch die Flugbahn des Balles. Nun ist es aber an der Zeit zu üben. 20 Mal muss der Boast hintereinander gespielt werden, sowohl mit der Vor- als auch mit der Rückhand. Wenn dies im Training erreicht wird, dann ist schon ein gutes Stück des Weges zum Erfolg geschafft.

Oft wundern sich Spieler, die schon eine Menge Spielpraxis haben, dass ihr Gegner den Boast so früh erahnt oder erkennt. Oft ist der Gegner schon eher in der vorderen Ecke als der Ball. Als Trainer gilt es den Schülern einzutrichtern: Der Boast wird aus der gleichen Stellung heraus geschlagen wie der Cross oder der Longline! Nur dann erkennt der Gegner sehr spät, wohin der Ball gespielt wird. Wenn dann der Spielpartner hinten steht und mit dem Drei-Wand-Boast nach vorne gelockt wird, kostet dies sehr viel Kraft und Kondition.

Eine andere Variante des Boasts ist der Zwei-Wand-Boast. Zu diesem Schlag braucht man aber eine gehörige Portion Ballgefühl. Der Zwei-Wand-Boast wird einen bis zwei Meter früher als der Drei-Wand-Boast gespielt. Bei dieser Stellung im Court kann man ihn auch viel leichter verdeckt für den Gegner spielen und die Überraschung ist viel größer.

Der Zwei-Wand-Boast sieht also vom Ablauf her fast wie ein Cross oder Longline aus, kommt aber in den vorderen Teil des Courts. Richtig schlägt man ihn an die Seitenwand, von dort geht der Ball an die Stirnwand, etwa in der Mitte des Courts. Je knapper über dem Tin, desto besser. Von dort tickt der Ball einmal auf dem Boden auf und springt dann weiter in Richtung gegenüberliegendes Seitenwand-Nick. Bei einem zu lang geschlagenen Zwei-Wand-Boast springt der Ball vom Boden an die Seitenwand und zurück in den Court. Da ist er dann eine leichte Beute für den Gegner.

Eine Übung im Training funktioniert so: Der Trainer spielt dem Schüler den Ball zu. Dieser muss abwechselnd
den Drei-Wand- und den Zwei-Wand-Boast spielen. Dadurch bekommt er zuerst das Gefühl für die zwei sehr verschiedenen Schläge. Wenn dies nach mehreren Trainingsstunden sitzt, beginn der Trainer damit, Ziele aufzustellen, die der Schüler treffen muss. Dann beginnt das bekannte Spielchen: Trifft der Schüler das Ziel, macht der Trainer Liegestütze. Trifft der Schüler nicht, bedeutet dies extra Training für ihn. Übrigens, die Größe der Ziele, die es zu treffen gilt, sucht immer der Trainer aus.

Viel Spaß beim Squash!