Der Cross-Ball „Crosscourt“

Der Cross-Ball „Crosscourt“

Die Squash-Grundschläge “Longline, Vorhand und Rückhand” haben wir nun richtig geübt. Sie sind das “Kleine Einmaleins des Squash-Sports”. Ohne guten Longline läuft nichts, Erfolge bleiben Raritäten. Was aber ist zu tun, wenn beide Spieler nur Longlines schlagen? Das Match wird für beide äußerst langweilig, so dass irgendwann einer die Geduld oder Lust verliert. Ein Richtungswechsel des Balles mit einem “Crosscourt” bringt Abwechslung.

Nach dem Warmspielen – also noch vor der neuen Lektion – wird geprüft, ob der Schüler seine Hausaufgaben gemacht hat. Also ist die erste Trainingsübung, je 20 Vorhand- und Rückhand-Longline-Bälle zu spielen.

Der „Cross-Ball“ ist eigentlich ein relativ einfach zu spielender Ball. Der Anfänger sollte den Vorhand-Cross von der Vorhandseite zur Rückhandseite spielen. Dabei muss der Ball zumindest das Aufschlagviereck erreichen. Der geübte Spieler erreicht mit seinem Cross-Ball die hintere Linie des Aufschlagvierecks, bevor der Ball die Seitenwand berührt.

Was aber ist der Unterschied in Technik, Stellung und Schwung zwischen Longline und Cross-Ball? Die Antwort ist verblüffend: In Technik und Schwung gibt es grundsätzlich keinen Unterschied. Wenn es einen geben würde, würde es der Gegner merken und könnte früh darauf reagieren. Einziger Unterschied zwischen Cross-Ball und Longline-Ball ist der Treffpunkt: Ein Cross zu spielender Ball muss 15 bis 20 Zentimeter früher getroffen werden. Dadurch bildet der Schlägerkopf beim Treffpunkt einen Winkel, offen zur Seitenwand. Der Ball trifft also die Frontwand ungefähr mittig (je nach Ausgangsposition) und geht von dort bis in die hintere Rückhandecke. Wird der Ball zu früh getroffen (zu großer Winkel), berührt er die Seitenwand sehr früh und springt von dort in die Mitte des Courts. Dort ist er eine leichte Beute für den Gegner. Trifft man den Ball zu spät (zu kleiner Winkel) und er geht weit in die hintere Rückhandecke, denken viele Schüler, dies wäre der optimale Ball. Vorsicht: diese Bälle sind vom „T“ aus leicht mit einem Volley abzufangen.

Die optimale Breite eines Cross-Balles ist einfach erklärt: Das Seitenwand-Nick muss auf Höhe des Courts getroffen werden, auf der der Gegner gerade steht. Beispiel: Steht der Gegner einen Meter hinter dem „T“, so muss der optimale Cross-Ball einen Meter hinter dem „T“ die Seitenwand berühren. Eine gute Übung hierzu: Zuerst wird ein Longline gespielt (Treffpunkt des Balles auf Höhe des Körpers), danach ein Cross-Ball (Treffpunkt etwa 20 Zentimeter vor dem Körper). Der häufigste Fehler beim Cross-Ball ist, die Stellung so zu verändern, dass der Gegner erkennt, was man vorhat. Eine beliebte Übung: Der Schüler versucht, den Trainer zu verladen. Das heißt, er kann bei gleicher Stellung einen Cross oder Longline spielen. Verlädt er den Trainer, heißt das: Einen Liegestütz für den Trainer. Gelingt es aber zehnmal nicht, einen Liegestütz für den Schüler. Übrigens: Auch Trainer hassen Liegestütze…

Die „Hausaufgabe“ darf erneut nicht fehlen: Der Ball wird von der Mitte aus an die Wand geworfen, dann cross geschlagen. Wichtig ist, das Ziel vorher festzulegen und es auch zu treffen. Zehnmal hintereinander ins Ziel ist gut, dann das Ziel verschärfen und aufs Neue üben.

Viel Spaß beim Squash!

Die Squash-Grundschläge “Longline, Vorhand und Rückhand” haben wir nun richtig geübt. Sie sind das “Kleine Einmaleins des Squash-Sports”. Ohne guten Longline läuft nichts, Erfolge bleiben Raritäten. Was aber ist zu tun, wenn beide Spieler nur Longlines schlagen? Das Match wird für beide äußerst langweilig, so dass irgendwann einer die Geduld oder Lust verliert. Ein Richtungswechsel des Balles mit einem “Crosscourt” bringt Abwechslung.

Nach dem Warmspielen – also noch vor der neuen Lektion – wird geprüft, ob der Schüler seine Hausaufgaben gemacht hat. Also ist die erste Trainingsübung, je 20 Vorhand- und Rückhand-Longline-Bälle zu spielen.

Der „Cross-Ball“ ist eigentlich ein relativ einfach zu spielender Ball. Der Anfänger sollte den Vorhand-Cross von der Vorhandseite zur Rückhandseite spielen. Dabei muss der Ball zumindest das Aufschlagviereck erreichen. Der geübte Spieler erreicht mit seinem Cross-Ball die hintere Linie des Aufschlagvierecks, bevor der Ball die Seitenwand berührt.

Was aber ist der Unterschied in Technik, Stellung und Schwung zwischen Longline und Cross-Ball? Die Antwort ist verblüffend: In Technik und Schwung gibt es grundsätzlich keinen Unterschied. Wenn es einen geben würde, würde es der Gegner merken und könnte früh darauf reagieren. Einziger Unterschied zwischen Cross-Ball und Longline-Ball ist der Treffpunkt: Ein Cross zu spielender Ball muss 15 bis 20 Zentimeter früher getroffen werden. Dadurch bildet der Schlägerkopf beim Treffpunkt einen Winkel, offen zur Seitenwand. Der Ball trifft also die Frontwand ungefähr mittig (je nach Ausgangsposition) und geht von dort bis in die hintere Rückhandecke. Wird der Ball zu früh getroffen (zu großer Winkel), berührt er die Seitenwand sehr früh und springt von dort in die Mitte des Courts. Dort ist er eine leichte Beute für den Gegner. Trifft man den Ball zu spät (zu kleiner Winkel) und er geht weit in die hintere Rückhandecke, denken viele Schüler, dies wäre der optimale Ball. Vorsicht: diese Bälle sind vom „T“ aus leicht mit einem Volley abzufangen.

Die optimale Breite eines Cross-Balles ist einfach erklärt: Das Seitenwand-Nick muss auf Höhe des Courts getroffen werden, auf der der Gegner gerade steht. Beispiel: Steht der Gegner einen Meter hinter dem „T“, so muss der optimale Cross-Ball einen Meter hinter dem „T“ die Seitenwand berühren. Eine gute Übung hierzu: Zuerst wird ein Longline gespielt (Treffpunkt des Balles auf Höhe des Körpers), danach ein Cross-Ball (Treffpunkt etwa 20 Zentimeter vor dem Körper). Der häufigste Fehler beim Cross-Ball ist, die Stellung so zu verändern, dass der Gegner erkennt, was man vorhat. Eine beliebte Übung: Der Schüler versucht, den Trainer zu verladen. Das heißt, er kann bei gleicher Stellung einen Cross oder Longline spielen. Verlädt er den Trainer, heißt das: Einen Liegestütz für den Trainer. Gelingt es aber zehnmal nicht, einen Liegestütz für den Schüler. Übrigens: Auch Trainer hassen Liegestütze…

Die „Hausaufgabe“ darf erneut nicht fehlen: Der Ball wird von der Mitte aus an die Wand geworfen, dann cross geschlagen. Wichtig ist, das Ziel vorher festzulegen und es auch zu treffen. Zehnmal hintereinander ins Ziel ist gut, dann das Ziel verschärfen und aufs Neue üben.

Viel Spaß beim Squash!