Der Rückhand-Longline

Der Rückhand-Longline

Wie der Vorhand-Longline gespielt werden soll, wissen wir jetzt. Kommen wir zum Rückhand-Longline. Die Beherrschung des Longline kann über Sieg oder Niederlage entscheiden. Was „Länge“ und „Breite“ betrifft, gelten die gleichen Regeln wie bei der Vorhand. Wichtig dabei ist, dass das Handgelenk angewinkelt ist und steif gehalten wird. Leider neigen auch erfahrene Spieler dazu, den Schlägerkopf hängen und das Handgelenk „gummihaft“ spielen zu lassen. Das ist falsch! Das Handgelenk muss bis zum Ausschwung unbedingt steif gehalten werden.

Peter Nicol beherrscht den Rückhand-Longline meisterhaft. Der Weltranglisten-Erste von der Insel fängt den Ball in allen möglichen und unmöglichen Positionen ab und spielt ihn dahin, wo er ihn haben will. Um diese Perfektion zu erlangen, bedarf es „einiger Tage“ harten Trainings. Aber schon für den Anfänger gilt: Wer den Ball kontrollierter schlagen kann als sein Gegner, wird häufiger auf der Siegesstraße sein.

Beim Ausholen steht der Squasher seitlich zur Wand, mit der Brust Richtung hinteres Eck, das rechte Bein ist vorne, der Arm ist im Ellbogen 90 Grad angewinkelt. Am Treffpunkt ist der Schlagarm fast ausgestreckt, der Schlägerschaft parallel zum Boden. Die Brust ist parallel zur Seitenwand. Beim Ausschwung wird der Ellbogen wieder angewinkelt, das Handgelenk eingeknickt; und sehr wichtig ist: die Brust zeigtzur Ecke der Frontwand – nicht direkt zur Frontwand oder sogar noch weiter („Hubschrauber- Schwung“, sehr gefährlich für die Mitspieler!). Darum ist es für jeden Anfänger besonders wichtig, mit angewinkeltem Ellbogen zu spielen.

Wenn die Armhaltung klappt und der Schüler 20 Bälle problemlos ins vorgegebene Ziel schlägt, kann der Trainer das Zuspiel ändern. Zuerst werden drei kurze Bälle in der Courtmitte abgefangen, danach müssen drei Bälle aus dem hinteren Bereich geschlagen werden. Wichtig ist, dass jeder zurückgeschlagene Ball ins Ziel gelangt. Das ist beim Rückhand-Longline die hintere Courthälfte – immer unter Berücksichtigung der optimalen „Breite“. Zum Schluss der Trainingsstunde machen Trainer wie Keith Griffiths häufig einen kleinen Test: Sie spielen den Ball mal auf die Vor-, mal auf die Rückhandseite der Schüler und erwarten optimale Vorhand und Rückhand-Longlines. Gelingt das mindestens zehnmal hintereinander, hat der Schüler gut gelernt.

Hausaufgaben und Strafen

Klappt diese Übung aber nicht, ist eine kleine „Strafe“ fällig – Liegestütze im Court. Als krönenden Abschluss gibt’s die Hausaufgabe. Eine Übung für Anfänger sieht so aus: Der Schüler steht etwa auf Höhe des „T“, wirft mit der linken Hand den Ball gegen die Wand, lässt ihn auftippen und schlägt einen Rückhand- oder Vorhand-Longline ins Ziel. Gelingt dies fünfmal hintereinander (optimale „Länge“ und „Breite“ vorausgesetzt), ist alles gut. Klappt es nicht, muss der Schüler die Übung von vorne beginnen.

Ein Ligaspieler sollte diese Aufgabe 20-mal hintereinander schaffen; die „Länge“ des Balles muss bei ihm unbedingt hinter dem Aufschlagviereck liegen. Leistungsspieler müssen zudem eine Breite von etwa 30 bis 60 Zentimeter zur Wand einhalten. Weltklassespieler schlagen 100 Bälle auf einer „Breite“ von 30 bis 45 Zentimetern.

Bemerkung zum Schluss. Wer schummelt, tut sich keinen Gefallen! Der Trainer merkt es in der nächsten Stunde sowieso. Und dann gibt es wieder Liegestütze…!

Dennoch: Viel Spaß beim Squash!

Wie der Vorhand-Longline gespielt werden soll, wissen wir jetzt. Kommen wir zum Rückhand-Longline. Die Beherrschung des Longline kann über Sieg oder Niederlage entscheiden. Was „Länge“ und „Breite“ betrifft, gelten die gleichen Regeln wie bei der Vorhand. Wichtig dabei ist, dass das Handgelenk angewinkelt ist und steif gehalten wird. Leider neigen auch erfahrene Spieler dazu, den Schlägerkopf hängen und das Handgelenk „gummihaft“ spielen zu lassen. Das ist falsch! Das Handgelenk muss bis zum Ausschwung unbedingt steif gehalten werden.

Peter Nicol beherrscht den Rückhand-Longline meisterhaft. Der Weltranglisten-Erste von der Insel fängt den Ball in allen möglichen und unmöglichen Positionen ab und spielt ihn dahin, wo er ihn haben will. Um diese Perfektion zu erlangen, bedarf es „einiger Tage“ harten Trainings. Aber schon für den Anfänger gilt: Wer den Ball kontrollierter schlagen kann als sein Gegner, wird häufiger auf der Siegesstraße sein.

Beim Ausholen steht der Squasher seitlich zur Wand, mit der Brust Richtung hinteres Eck, das rechte Bein ist vorne, der Arm ist im Ellbogen 90 Grad angewinkelt. Am Treffpunkt ist der Schlagarm fast ausgestreckt, der Schlägerschaft parallel zum Boden. Die Brust ist parallel zur Seitenwand. Beim Ausschwung wird der Ellbogen wieder angewinkelt, das Handgelenk eingeknickt; und sehr wichtig ist: die Brust zeigtzur Ecke der Frontwand – nicht direkt zur Frontwand oder sogar noch weiter („Hubschrauber- Schwung“, sehr gefährlich für die Mitspieler!). Darum ist es für jeden Anfänger besonders wichtig, mit angewinkeltem Ellbogen zu spielen.

Wenn die Armhaltung klappt und der Schüler 20 Bälle problemlos ins vorgegebene Ziel schlägt, kann der Trainer das Zuspiel ändern. Zuerst werden drei kurze Bälle in der Courtmitte abgefangen, danach müssen drei Bälle aus dem hinteren Bereich geschlagen werden. Wichtig ist, dass jeder zurückgeschlagene Ball ins Ziel gelangt. Das ist beim Rückhand-Longline die hintere Courthälfte – immer unter Berücksichtigung der optimalen „Breite“. Zum Schluss der Trainingsstunde machen Trainer wie Keith Griffiths häufig einen kleinen Test: Sie spielen den Ball mal auf die Vor-, mal auf die Rückhandseite der Schüler und erwarten optimale Vorhand und Rückhand-Longlines. Gelingt das mindestens zehnmal hintereinander, hat der Schüler gut gelernt.

Hausaufgaben und Strafen

Klappt diese Übung aber nicht, ist eine kleine „Strafe“ fällig – Liegestütze im Court. Als krönenden Abschluss gibt’s die Hausaufgabe. Eine Übung für Anfänger sieht so aus: Der Schüler steht etwa auf Höhe des „T“, wirft mit der linken Hand den Ball gegen die Wand, lässt ihn auftippen und schlägt einen Rückhand- oder Vorhand-Longline ins Ziel. Gelingt dies fünfmal hintereinander (optimale „Länge“ und „Breite“ vorausgesetzt), ist alles gut. Klappt es nicht, muss der Schüler die Übung von vorne beginnen.

Ein Ligaspieler sollte diese Aufgabe 20-mal hintereinander schaffen; die „Länge“ des Balles muss bei ihm unbedingt hinter dem Aufschlagviereck liegen. Leistungsspieler müssen zudem eine Breite von etwa 30 bis 60 Zentimeter zur Wand einhalten. Weltklassespieler schlagen 100 Bälle auf einer „Breite“ von 30 bis 45 Zentimetern.

Bemerkung zum Schluss. Wer schummelt, tut sich keinen Gefallen! Der Trainer merkt es in der nächsten Stunde sowieso. Und dann gibt es wieder Liegestütze…!

Dennoch: Viel Spaß beim Squash!