Auf den Squash-Trainer hören …

Auf den Squash-Trainer hören …

Du kannst ein Pferd zum Wasser führen, aber Du kannst es nicht zum Trinken zwingen. Dies ist die sinnbildliche Erkenntnis, die Squash-Tipp-Geber Barry Dodson vermittelt. Dieses Mal hat er eine Redensart gewählt, die seine “Gedanken” fortsetzten. Es sind sicherlich Worte, welche die meisten Eltern, Lehrer oder Coaches nutzen, wenn sie zu ihren Kindern oder Schülern sprechen – aber haben sie sich nicht mit genau diesem Delikt selbst schuldig gemacht, als sie jung waren?

Der Gedanke
„Du kannst ein Pferd zum Wasser führen, aber Du kannst es nicht zum Trinken zwingen“.

Erklärung: Manchmal in unserem Leben ist es für uns so klar, wie ein uns nahestehender Mensch seine momentane Situation verbessern könnte. Selbstverständlich wollen wir dieser Person zeigen oder sagen, was sie zu tun hat – aber sie tut es einfach nicht! Warum? Weil wir unsere eigenen Erfahrungen und Feststellungen vielleicht nicht mit dieser Person teilen können, die eigentlich unseren Rat entgegennehmen sollte. Nur wenn wahres Vertrauen in die Eltern oder in den Coach vorhanden ist, werden die Ratschläge befolgt und das Pferd wird trinken.

Das Problem ist, dass manche Pferde kein Wasser trinken wollen*, andere zu faul sind, um selbst zu trinken und gefüttert werden müssen**, und wieder andere mögen den Geschmack nicht***.

Auf der anderen Seite hat das Pferd vielleicht festgestellt, dass das Wasser schlecht oder vergiftet ist – und deshalb entscheidet es sich, es nicht zu trinken. Und die Person, die es zum Wasser brachte, hat das nicht bemerkt: „Intelligentes Pferd“.

Wie es mich beeinflusst hat: Als Coach bin ich manchmal ebenfalls schuldig in „Wissen, was zu tun ist und nicht zu tun, was ich weiß“ – deshalb kann ich nicht zu sehr enttäuscht sein, wenn die Leute nicht meinen Rat befolgen.

Ich habe gelernt, die Probleme zu verstehen, die wegen eines „nicht trinkenden“ Pferdes kommen. Ich weiß, dass sie oft ihren eigenen Weg gehen müssen und ihre eigenen Erfahrungen machen müssen, bevor sie sich am Ende entscheiden, den gemachten Vorschlag anzunehmen. Es ist nur leider oftmals traurig und frustrierend mit anzusehen, wie viel Zeit verschwendet wird, oder dass der Mensch nicht in der Lage ist, ein besseres, eventuell sogar das beste Ergebnis zu erreichen.

Letztendlich wissen einige von uns Coaches: Man kann Top-Trainings-Einheiten oder Weltklasse-Trainingspartner organisieren – und doch gibt es immer Spieler, die nicht einmal erscheinen* oder die nur tun, was sie tun wollen und nicht, was sie tun müssen***! Oder sie setzen das „New Squash“ einfach nicht um und vergessen alles, was sie gelernt haben**.

Abschluss-Gedanke: Viele junge Sportler/innen haben nie gelernt, genug zu trinken und sind während dem Training und dem Wettkampf durstig – und vielleicht, wenn sie trinken, ist es nur Saft oder Cola? Ältere Spieler haben eventuell gelernt, dass Weizenbier am besten den Durst löscht! Die Möglichkeiten als Coach sind, das Wasser entweder so schmackhaft zu machen, dass das Pferd nicht aufhören kann zu trinken oder zu warten, bis das Pferd so durstig beziehungsweise so frustriert ist, dass es alles trinkt, was man ihm vorsetzt!

Erklärungen/Ergänzungen:
* Dickköpfig / eigensinnig, ** Keine Selbständigkeit/Engagement, *** sie wollen ihre Pflicht nicht tun

“You can lead a horse to water but you can’t make it drink”

Explanation: At some stage in our lives it is so clear how someone we know can improve their current situation so we show or tell that person what they have to do, but still they just do not do it! Why? Because ones own experiences and conclusions may not be shared by the person who should take this advice. Only when true belief in the parent/coach exists will blind faith lead to action and the horse shall drink. Problem is some horses just do not drink water*, other are to lazy to drink themselves and need to be fed**, and some do not like the taste of water***.

On the other side maybe the horse has realized that the water is bad – poisoned and therefore decides not to drink whereas the person who brought him to this water has not recognized this: “Smart Horse”

The effect this had on me: As a coach I am also sometimes guilty of “knowing what to do and not doing what I know” so therefore I cannot be too disappointed when people do not take the advice that I give them.

I have learnt to understand the problems that come with a non-drinking horse and I know that often they have to try their own way and have some of their own experiences before they may finally decide to do what has been suggested. It is just sad and frustrating looking on seeing the time that gets wasted or that the child/pupil is not able to achieve a better – their best performance.

Finally as some of us coaches have seen one can organize top training sessions – world class training partners – and still the players do not turn up* – or just do what they want to and not what they need to***! Then afterwards they do not continue to work on the “New Squash” and forget everything that they have just learnt**.

Final thought: Many young sports– men/women never learnt to drink and are thirsty during training and competition – maybe when they drink it is only juice or coke? Older ones maybe have learnt that only Weizenbier quenches thirst!

The options as a coach, either try to make the water so tasty that the horse cannot get enough or wait until the horse is so thirsty/frustrated that it will drink everything it gets!

Explanation:
* Stubborn, ** no self responsibility/commitment, ***do not like what they have to do.

“May your God go with you”

Barry Dodson

Du kannst ein Pferd zum Wasser führen, aber Du kannst es nicht zum Trinken zwingen. Dies ist die sinnbildliche Erkenntnis, die Squash-Tipp-Geber Barry Dodson vermittelt. Dieses Mal hat er eine Redensart gewählt, die seine “Gedanken” fortsetzten. Es sind sicherlich Worte, welche die meisten Eltern, Lehrer oder Coaches nutzen, wenn sie zu ihren Kindern oder Schülern sprechen – aber haben sie sich nicht mit genau diesem Delikt selbst schuldig gemacht, als sie jung waren?

Der Gedanke
„Du kannst ein Pferd zum Wasser führen, aber Du kannst es nicht zum Trinken zwingen“.

Erklärung: Manchmal in unserem Leben ist es für uns so klar, wie ein uns nahestehender Mensch seine momentane Situation verbessern könnte. Selbstverständlich wollen wir dieser Person zeigen oder sagen, was sie zu tun hat – aber sie tut es einfach nicht! Warum? Weil wir unsere eigenen Erfahrungen und Feststellungen vielleicht nicht mit dieser Person teilen können, die eigentlich unseren Rat entgegennehmen sollte. Nur wenn wahres Vertrauen in die Eltern oder in den Coach vorhanden ist, werden die Ratschläge befolgt und das Pferd wird trinken.

Das Problem ist, dass manche Pferde kein Wasser trinken wollen*, andere zu faul sind, um selbst zu trinken und gefüttert werden müssen**, und wieder andere mögen den Geschmack nicht***.

Auf der anderen Seite hat das Pferd vielleicht festgestellt, dass das Wasser schlecht oder vergiftet ist – und deshalb entscheidet es sich, es nicht zu trinken. Und die Person, die es zum Wasser brachte, hat das nicht bemerkt: „Intelligentes Pferd“.

Wie es mich beeinflusst hat: Als Coach bin ich manchmal ebenfalls schuldig in „Wissen, was zu tun ist und nicht zu tun, was ich weiß“ – deshalb kann ich nicht zu sehr enttäuscht sein, wenn die Leute nicht meinen Rat befolgen.

Ich habe gelernt, die Probleme zu verstehen, die wegen eines „nicht trinkenden“ Pferdes kommen. Ich weiß, dass sie oft ihren eigenen Weg gehen müssen und ihre eigenen Erfahrungen machen müssen, bevor sie sich am Ende entscheiden, den gemachten Vorschlag anzunehmen. Es ist nur leider oftmals traurig und frustrierend mit anzusehen, wie viel Zeit verschwendet wird, oder dass der Mensch nicht in der Lage ist, ein besseres, eventuell sogar das beste Ergebnis zu erreichen.

Letztendlich wissen einige von uns Coaches: Man kann Top-Trainings-Einheiten oder Weltklasse-Trainingspartner organisieren – und doch gibt es immer Spieler, die nicht einmal erscheinen* oder die nur tun, was sie tun wollen und nicht, was sie tun müssen***! Oder sie setzen das „New Squash“ einfach nicht um und vergessen alles, was sie gelernt haben**.

Abschluss-Gedanke: Viele junge Sportler/innen haben nie gelernt, genug zu trinken und sind während dem Training und dem Wettkampf durstig – und vielleicht, wenn sie trinken, ist es nur Saft oder Cola? Ältere Spieler haben eventuell gelernt, dass Weizenbier am besten den Durst löscht! Die Möglichkeiten als Coach sind, das Wasser entweder so schmackhaft zu machen, dass das Pferd nicht aufhören kann zu trinken oder zu warten, bis das Pferd so durstig beziehungsweise so frustriert ist, dass es alles trinkt, was man ihm vorsetzt!

Erklärungen/Ergänzungen:
* Dickköpfig / eigensinnig, ** Keine Selbständigkeit/Engagement, *** sie wollen ihre Pflicht nicht tun

“You can lead a horse to water but you can’t make it drink”

Explanation: At some stage in our lives it is so clear how someone we know can improve their current situation so we show or tell that person what they have to do, but still they just do not do it! Why? Because ones own experiences and conclusions may not be shared by the person who should take this advice. Only when true belief in the parent/coach exists will blind faith lead to action and the horse shall drink. Problem is some horses just do not drink water*, other are to lazy to drink themselves and need to be fed**, and some do not like the taste of water***.

On the other side maybe the horse has realized that the water is bad – poisoned and therefore decides not to drink whereas the person who brought him to this water has not recognized this: “Smart Horse”

The effect this had on me: As a coach I am also sometimes guilty of “knowing what to do and not doing what I know” so therefore I cannot be too disappointed when people do not take the advice that I give them.

I have learnt to understand the problems that come with a non-drinking horse and I know that often they have to try their own way and have some of their own experiences before they may finally decide to do what has been suggested. It is just sad and frustrating looking on seeing the time that gets wasted or that the child/pupil is not able to achieve a better – their best performance.

Finally as some of us coaches have seen one can organize top training sessions – world class training partners – and still the players do not turn up* – or just do what they want to and not what they need to***! Then afterwards they do not continue to work on the “New Squash” and forget everything that they have just learnt**.

Final thought: Many young sports– men/women never learnt to drink and are thirsty during training and competition – maybe when they drink it is only juice or coke? Older ones maybe have learnt that only Weizenbier quenches thirst!

The options as a coach, either try to make the water so tasty that the horse cannot get enough or wait until the horse is so thirsty/frustrated that it will drink everything it gets!

Explanation:
* Stubborn, ** no self responsibility/commitment, ***do not like what they have to do.

“May your God go with you”

Barry Dodson