Zuhören und Verstehen

Zuhören und Verstehen

Zuhören, verstehen und was das alles mit der Squash-Jugend zu tun haben könnte. Einige Jugendturniere waren bereits, weitere stehen noch bevor, doch eines ist anscheinend immer wieder das Gleiche: Trainer und Betreuer haben eine Menge zu tun die kleinen und großen Kinder in Zaum zu halten und ihnen gleichzeitig den notwendigen Freiraum zu lassen, damit sie überdurchschnittliche Leistungen erbringen. Unser Squash-Tipp-Geber Barry Dodson ist durch seine langjährigen Erfahrungen und großen Erfolge mit Jugendlichen sicher der Richtige, um neue Ideen und Gedanken einzubringen.

Wobei natürlich klar gesagt werden muss, dass das Folgende natürlich nicht nur für den Umgang mit Jugendlichen Hilfestellung geben sollte, sondern als allgemeine Anregung zu sehen ist.

Der Gedanke
Versuche zu verstehen, bevor Du erwartest, verstanden zu werden!

Erklärung: Zu oft ist man damit so sehr beschäftigt, seine eigene Sichtweise herüberzubringen, dass man nicht bereit ist, der anderen Person zuzuhören. Die wunderbaren Worte „ja aber“ werden daher zu oft benutzt und werden zu einem bedeutenden Teil der Konversation, wenn zwei Leute eigentlich nur ein Problem lösen möchten und nicht miteinander diskutieren sollten.

Wie es mich beeinflusst hat: Ich habe dieses Konzept so oft während meines Coachings genutzt und war dadurch in der Lage, das beste Ergebnis für alle Beteiligten zu erreichen;

Ich kann mich sehr gut an die Dutch Junior Open erinnern – ich war mit einer Gruppe von Teenagern im Schiphol Hotel untergebracht und die Frage nach einer akzeptablen Schlafenszeit kam auf.

– Zuerst fragte ich in die Runde, was sie bei den DJO erreichen wollen und wann sie normalerweise ins Bett gehen
– Danach hörte ich mir ihre Antwort an, legte meine Sichtweise dar (inklusive der „Warums“)
– Ich fragte sie zum Schluss, wann sie nun gedachten ins Bett zu gehen

Nachdem die Jugendlichen darüber nachgedacht hatten, kam eine Antwort, die für beide Seiten perfekt war – später hörte ich mit einem Lächeln „wenn wir gewusst hätten, dass es so einfach ist, hätten wir uns für eine Stunde später entschieden“. Was sie niemals wussten – wenn sie das getan hätten, wäre die Konversation von vorne losgegangen!

This month I have chosen one of life’s sayings that is so easy to understand and yet so difficult to follow.

Seek to understand before you seek to be understood

Explanation: Too often one is so busy trying to get ones point of view over that one is not really willing to listen to what the other person has to say. The wonderful words “yes but” are therefore frequently used and can become a major part of a conversation where two people may only be wishing to solve a problem and not to argue?

The effect this had on me: I have used this idea repeatedly in my coaching and as a result I have been able to find the best result for all concerned;

I can fondly remember a Dutch Junior Open Tournament – I was staying with a group of teenagers at the Schiphol Hotel and the question of acceptable bedtime came up.

– I first asked them what they wanted to achieve at the DJO and when they normally go to bed
– Then I listened to their reply and told them how I saw things (including the “Whys”)
– At last I asked them when they thought they should then go to bed

After weighing up everything they came back with an answer that was perfect for both sides; smilingly I had to hear later “if we had known it was going to be that easy we should have chosen an hour later”. What they never knew if they had done this, then the conversation would have started all over again!

Euer Barry Dodson