Matthew weiterhin vorn – David unangefochten!

Matthew weiterhin vorn – David unangefochten!

Obwohl der englische Weltranglistenerste Nick Matthew (Bild li) beim letzten World-Series-Turnier in Australien gegen seinen ägyptischen Verfolger Ramy Ashour (Bild re) unterlag, ist er weiterhin Führender in der September-Weltrangliste. Allerdings trennen die beiden nur noch 50 Punkte. Matthew hat 1281 Durchschnittspunkte und Ashour 1231. Somit wird es beim nächsten World-Series-Turnier, dem ROWE British Grand Prix in Manchester (19. bis 25 September), nicht nur um den Turniersieg gehen, sondern auch darum, die Nummer eins zu bleiben oder näher heranzukommen.

Dabei hat Titelverteidiger Ramy Ashour eher schlechtere Karten als Nick Matthew, denn Ashour muss gewinnen, um seine Punkte zu halten. Matthew hingegen kann Punkte gutmachen, da er im letzten Jahr das Turnier kurzfristig absagen musst und jede Runde die er gewinnt, besser ist, als ein Jahr zuvor.

Simon Rösner hat mit Platz 29 seine bislang beste Weltranglisten-Position erreicht. Wenn der Deutsche weiterhin in derart bestechender Form auftritt, wie zuletzt bei der Team-WM, dann könnte Platz 25 bald in Reichweite sein.

Jens Schoor ist um zwei Positionen auf nunmehr Platz 88 zurückgefallen. Den größten Sprung (12 Plätze) machte Raphael Kandra, der durch seine Erfolge in Australien mittlerweile Platz 113 einnimmt. Deutschlands „Hexer“ hat drei Plätze gut gemacht und steht nunmehr an Position 159.

Bei den Damen ist auch in diesem Monat an der Spitze nicht viel passiert, außer dass die noch im Februar auf Platz drei stehende Engländerin Alison Waters um weitere 12 Plätze auf Position 21 abgefallen ist. Grund für den Absturz ist eine Operation an der Achillessehne und die damit verbundene Turniereenthaltsamkeit. Die Weltrangliste wird weiterhin von der Malayin Nicol David angeführt.

Der Abstand zur Zweiten, der Enländerin Jenny Duncalf, ist zwar etwas geringer geworden (3278 zu 1723 Punkten), aber einholen wird Duncalf David in diesem Jahr sicher nicht mehr.

Nachdem die Deutsche Meisterin Sina Wall im Juli noch ein wenig abrutschte, machte sie im August fünf Plätze gut und steht nunmehr an Position 52 – der besten Platzierung ihrer Kariere.