England holt beide Team-EM-Titel – Deutschland auf Platz vier und neun
Bei der Team-Europameisterschaft 2026 in Amsterdam dominierte England das Geschehen und sicherte sich sowohl bei den Herren als auch bei den Damen den Titel. Für die deutschen Teams blieb mit Platz vier bei den Herren und Rang neun bei den Damen ein ordentliches, aber letztlich medaillenloses Ergebnis.
Herren-Team erreicht Zielvorgabe
Im Herrenfinale bestätigte England seine Favoritenrolle eindrucksvoll und ließ auch im gesamten Turnierverlauf kaum Zweifel am erneuten Titelgewinn aufkommen. Deutschland war im Halbfinale gegen den späteren Doppel-Europameister chancenlos. Raphael Kandra (WRL 41), Valentin Rapp (HWRL 100) und Jan Wipperfürth (HWRL 170) verloren jeweils ihre Matches, womit der Finaleinzug verpasst wurde.

Im Spiel um Bronze zeigte Frankreich seine Klasse und ließ dem deutschen Team keine Chance. Yannik Omlor (HWRL 79) unterlag an Position eins klar Victor Crouin (WRL 5), während Jan Wipperfürth trotz enger Phasen gegen Melvil Scianimanico (WRL 33) ohne Erfolg blieb. Nach der Niederlage von Valentin Rapp gegen Gregoire Marche (WRL 19) war die Begegnung früh entschieden.

Finn-Lennart Koch (HWRL 293) kam anschließend noch zu seinem Debüt im Nationaltrikot, musste sich aber Amir Khaled-Jousselin (HWR 235) geschlagen geben.
Damen verpassen Sprung in Top-Acht
Die deutschen Damen zeigten dagegen Moral in den Platzierungsspielen. Nach einer knappen Gruppenphase arbeitete sich das Team mit drei Siegen noch auf Rang neun vor. Gegen Tschechien gelang ein souveränes 3:0, Polen wurde mit 2:1 bezwungen. Im abschließenden Spiel gegen die Ukraine sicherte Maya Weishar mit einem kontrollierten Dreisatzsieg den entscheidenden Punkt zum 2:1-Endstand und damit auch den Klassenerhalt.

Damit bestätigten die deutschen Herren erneut ihre Zugehörigkeit zur erweiterten europäischen Spitze, während die Damen nach verpasstem Viertelfinale zumindest mit einem positiven Abschluss aus Amsterdam abreisten.
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