Squashclub zurück in Erfolgsspur!
Fünf Punkte aus zwei Spielen, so lautet die Bilanz des Racketclubs Black&White vom vergangenen Wochenende. Damit hat sich das Team um Mannschaftsführer Jens Schoor alle Chancen offen gehalten, bei der Endrunde im Mai den im letzten Jahr errungenen Meistertitel zu verteidigen.
Die Elite des Squashsports hält sich derzeit zum größten Teil in den USA auf, da dort nacheinander drei große Turniere stattfinden, wo es um viel Geld und jede Menge Ranglistenpunkte geht. Von daher müssen die Manager der Bundesligavereine in dieser Zeit versuchen aus dem noch zur Verfügung stehenden Pool an Spielern den stärkstmöglichen Kader zusammen zu stellen.
Für das Wormser Team (Bild li) waren das Portugals Rui Soares, der Ägypter Moustafa el Sirty, der Schweizer David Bernet und der Deutsche Nationalspieler Yannik Omlor. Im Heimspiel gegen die Squash Factory Saar-Pfalz hatte deren Manager Johannes Wessela mit den beiden Engländern Nick Wall und Ben Smith, dem tschechischen Nationalspieler Martin Svec und Spielertrainer Rudi Rohrmüller eine starke Truppe ins Rennen geschickt, mussten die Saarländer als Tabellenletzter doch unbedingt punkten, um sich als Ausrichter der Endrunde im Mai nicht in der Zuschauerrolle wiederzufinden.
Doch zunächst war es der 19-jährige Schweizer Nationalspieler David Bernet, der sein Team mit einem 3:0-Erfolg gegen Rudi Rohrmüller in Führung brachte. Portugals Nummer eins Rui Soares konnte anschließend Satz eins gegen Nick Wall für sich entscheiden, danach hatte er dem druckvollen Spiel des Engländers allerdings nicht mehr viel entgegen zu setzen. Dessen Landsmann Ben Smith bekam es beim Zwischenstand von 1-1 mit Worms‘ Ägypter Moustafa el Sirty zu tun. Der Mann aus Kairo zeigte sich diesmal von seiner besten Seite und konnte, nach verlorenem ersten Satz, einen 3:1-Erfolg für sich und sein Team verbuchen, welcher die Nibelungenstädter mit 2:1 in Führung brachte.
Das abschließende Spiel zwischen Yannik Omlor und dem Tschechen Martin Svec musste danach über die Punktevergabe entscheiden. Svec konnte zunächst die beiden ersten Sätze für sich entscheiden, ehe sich Omlor ins Spiel zurück kämpfte und zum Satzausgleich kam. Im entscheidenden fünften Satz setzte sich die stärkere Physis des Deutschen Nationalspielers durch, womit das Heimteam die vollen drei Punkte für sich verbuchen konnte.
In gleicher Besetzung ging es tags darauf zum Tabellenführer nach Kempten (Bild re). Auch das Team aus Bayern mußte den Turnieren in Übersee Tribut zollen und auf ihren sicheren Punktesammler Yannik Wilhelmi verzichten.
Dessen Vertreter, der Waliser Nationalspieler Owain Taylor, machte seine Sache allerdings gut und besiegte Moustafa el Sirty in vier Sätzen. Ohne Chance war Rui Soares gegen Kemptens Nummer eins, den Spanier Iker Pajares. In drei glatten Sätzen setzte sich der Iberer durch und bescherte seiner Mannschaft den zweiten Punkt.
Das es am Ende noch zu einem gewonnen Remis für das Wormser Team reichte, lag zum einen an David Bernet, der Martin Mayer 3:1 besiegen konnte, und Yannik Omlor, der im letzten Match einen souveränen 3:0-Erfolg gegen Yukhym Bielikov beisteuerte.
Mit nunmehr sieben Punkten aus vier Spielen liegt der Titelverteidiger auf dem zweiten Tabellenplatz, zwei Punkte hinter Kempten und drei Punkte vor den punktgleichen Teams aus Karlsruhe und der Squash Factory Saar-Pfalz.
Somit wird sich am letzten Doppelspieltag im April entscheiden welche drei Mannschaften zur Endrunde am 29.–31. Mai nach Saarbrücken fahren werden, wenn es für das Wormser Team darum gehen wird den dritten Mannschaftsmeistertitel in Folge zu holen.