Favoriten triumphieren in Hongkong!
Die mit jeweils 224.500 US Dollar dotierten Milwaukee Hong Kong Squash Open 2025 (PSA Platinum) enden mit zwei klaren Favoritensiegen. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren setzen sich die Topspielerinnen und -Spieler der aktuellen PSA World Tour eindrucksvoll durch.
Der ASB-Glas-Court im Ocean Park Entry Plaza bot den würdigen Rahmen für zwei hochklassige Endspiele zum Abschluss der PSA Platinum-Veranstaltung. Der Paderborner Raphael Kandra (WRL 39) unterliegt bereits in Runde eins dem an Position 2 gesetzten Paul Coll (NZL, WRL 2) mit 0:3-Sätzen, 4:11, 8:11, 2:11 (28m).
El Sherbini dominiert Weaver
Nour El Sherbini (EGY, WRL 3) bestätigt im Endspiel ihre herausragende Form und gewinnt die Damenkonkurrenz souverän. Die mehrfache Weltmeisterin setzt sich gegen die US-Amerikanerin Olivia Weaver (WRL 5) klar mit 3:0-Sätzen (11–5, 11–5, 11–7) durch und gewinnt nach dem Jahr 2017 zum zweiten Mal den Titel in Hong Kong.
Bereits im Halbfinale unterstrich El Sherbini mit einem hart erkämpften Fünfsatz-Sieg gegen ihre topgesetzte Landsfrau Hania El Hammamy (WRL 2) ihre Titelambitionen. Im Finale zeigt sie dann ihr komplettes Repertoire: präzise Länge, druckvolle Volleys und taktische Reife. Weaver, die zum ersten Mal in ihrer Karriere ein Platinum-Finale erreichte, hielt kämpferisch dagegen, konnte El Sherbinis Dominanz jedoch nicht brechen.
Asal holt sich den dritten Hong-Kong-Titel
Bei den Herren lässt Mostafa Asal (EGY, WRL 1) keine Zweifel an seinem Anspruch auf den Titel und krönt sich erneut zum Champion. Der Ägypter bezwingt seinen Landsmann Youssef Ibrahim (WRL 6) im Finale deutlich in drei Sätzen (11-6, 11-8, 11-6, 56m) und sichert sich einen weiteren Meilenstein seiner Laufbahn – erneut ohne Satzverlust im Endspiel.
Asal überzeugt bereits im Halbfinale mit einem klaren 3:0-Erfolg über den aufstrebenden Jonah Bryant (ENG, WRL 14), während Ibrahim mit seinem Überraschungssieg über Paul Coll (NZL, WRL 2) für Aufsehen sorgt. Doch im Finale diktiert Asal Tempo und Struktur, dominiert Ball und Gegner und bestätigte seine derzeitige Ausnahmestellung auf der PSA World Tour.
