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Black & White Worms

Black & White Worms nur mit Teilerfolgen!

16. Dezember 2010

Eigentlich wollten sich die Spieler des Racketclubs Black&White mit zwei Erfolgen in die Winterpause verabschieden – daß daraus nichts wurde hatte verschiedene Gründe. Einerseits weilt Nationalspieler Jens Schoor derzeit auf Teneriffa, wo er am Sonntag im Halbfinale der Canary Island Open dem ägyptischen Junioren-Weltmeister Amr Khaled Khalifa in fünf hart umkämpften Sätzen unterlegen war. Dies allein als Grund dafür aufzuführen, daß man nicht voll punkten konnte, würde der Qualität seiner Mannschaftskollegen jedoch nicht gerecht werden.

Das Team um Manager Michael Zehe lies jedenfalls nichts unversucht, um den Court als Sieger zu verlassen. Es bewahrheitet sich doch immer wieder, daß man nur so gut spielen kann, wie es der Gegner auch zuläßt – und die Gegner waren sowohl am Freitag, wie auch am Sonntag bärenstark.

Im Heimspiel am Freitag gegen den Aufsteiger aus Hamborn begann es vielversprechend, indem Daniel Hoffmann kaum Mühe hatte, um den Routinier der Westfalen, Marc Hörnig mit 3-1 Sätzen zu besiegen. Weitaus schwieriger gestaltete sich anschließend die Aufgabe für Carsten Schoor, der sich mit Nationalspieler Raphael Kandra auseinander zu setzen hatte. Der junge Wormser zeigte seine beste Saisonleistung, zum Sieg gegen seinen gleichaltrigen Gegner reichte es jedoch nicht – sein toller Einsatz wurde lediglich mit dem Gewinn des dritten Satzes belohnt. Nach zwei gespielten Matches stand es somit 1-1, der Ausgang der Begegnung war völlig offen.

Im Spiel der topgesetzten Ausländer kam es zur Begegnung Italien gegen Holland. Bart Ravelli, der zum erweitereten Kreis der niederländischen Nationalmannschft gehört, war für Davide Bianchetti allerdings nicht mehr als ein besserer Sparringspartner. Ohne an seine Leistungsgrenze gehen zu müssen, sicherte der Mann aus Brescia seinem Team den Punkt und brachte die Nibelungenstädter mit 2-1 in Führung.

Nun war es an Andre Haschker den Sieg nach Hause zu spielen – gegen seinen Nationalmannschaftskollegen Rudi Rohrmüller sollte dies kein leichtes Unterfangen werden. Der 18-jährige Bayer in Diensten von Hamborn ist inzwischen die Nummer drei der deutschen Rangliste, einen Platz vor seinem Gegner. Und so dicht sie in der Rangliste beieinander liegen, so eng war auch das Spiel im Court – und es bot alles was das Herz eines Squashfans höher schlagen läßt: Spannung, Dramatik, lange Ballwechsel, Diskussionen mit dem Referee, … einfach alles was dazugehört, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Und das ganz fast 90 Minuten und fünf Sätze lang. Am Ende hatte die Urgewalt und Riesenreichweite von Rohrmüller die Oberhand behalten über die unglaubliche Physis und das Kämpferherz der Wormser Nummer zwei – die zahlreichen Zuschauer hatten ein mitreißendes Match gesehen und bedachten die beiden Protagonisten entsprechend mit tosendem Applaus. Das Positive an der letzendlichen Punkteteilung war der Zusatzpunkt, den das Heimteam für die Anzahl der mehr gewonnenen Sätze erhielt.

Am Sonntag stand das Auswärtsspiel beim Tabellenführer Koblenz auf dem Programm, alle Jahre wieder ein Klassiker. Daß Bundestrainer Oliver Pettke der Angstgegner von Daniel Hoffmann ist, zeigte sich auch diesmal wieder – mit einem 3-0 Erfolg brachte der Koblenzer Routinier sein Team mit 1-0 in Führung.

Carsten Schoor stand somit schon etwas unter Zugzwang in seinem Match gegen Ex-Nationalspieler Johannes Voit. Und Voit hatte einen richtig guten Tag erwischt, sehr zum Leidwesen der Wormser – nach 50 Minuten hatte er seinen 3-0 Erfolg in trockenen Tüchern und seinem Team zumindest schonmal die Punkteteilung gesichert.

Davide Bianchetti und Andre Haschker konnten im Anschluß ihre Spiele erfolgreich gestalten, wodurch am Ende ein 2-2 als Gesamtergebnis auf dem Scorebaord stand – im Gegensatz zum Freitagsspiel hatte man diesmal jedoch einen Satz weniger gewonnen als der Gegner und mußte diesem den Zusatzpunkt überlassen.

Mit diesen beiden Punkteteilungen geht man als Tabellendritter ins neue Jahr, wo man versuchen wird auf Tuchfühlung mit den führenden Teams aus Koblenz und Paderborn zu bleiben, damit man zur Endrunde im Mai die entsprechende Form hat, um bei der Vergabe des Meistertitels ein gewichtiges Wort mitzureden.
Der nächste Heimspieltag findet am 14. Januar um 19 Uhr statt, dann wird der Tabellenvierte aus Stuttgart zu Gast sein im Fitneß- und Gesundheitscenter in der Allzeyer Strasse.

« Stuttgart schickt Bremen 4:0 zurück an die Weser! » Stuttgart gegen Worms im Doppelpack!

Black & White Worms nur mit Teilerfolgen!

16. Dezember, 2010

Eigentlich wollten sich die Spieler des Racketclubs Black&White mit zwei Erfolgen in die Winterpause verabschieden – daß daraus nichts wurde hatte verschiedene Gründe. Einerseits weilt Nationalspieler Jens Schoor derzeit auf Teneriffa, wo er am Sonntag im Halbfinale der Canary Island Open dem ägyptischen Junioren-Weltmeister Amr Khaled Khalifa in fünf hart umkämpften Sätzen unterlegen war. Dies allein als Grund dafür aufzuführen, daß man nicht voll punkten konnte, würde der Qualität seiner Mannschaftskollegen jedoch nicht gerecht werden.

Das Team um Manager Michael Zehe lies jedenfalls nichts unversucht, um den Court als Sieger zu verlassen. Es bewahrheitet sich doch immer wieder, daß man nur so gut spielen kann, wie es der Gegner auch zuläßt – und die Gegner waren sowohl am Freitag, wie auch am Sonntag bärenstark.

Im Heimspiel am Freitag gegen den Aufsteiger aus Hamborn begann es vielversprechend, indem Daniel Hoffmann kaum Mühe hatte, um den Routinier der Westfalen, Marc Hörnig mit 3-1 Sätzen zu besiegen. Weitaus schwieriger gestaltete sich anschließend die Aufgabe für Carsten Schoor, der sich mit Nationalspieler Raphael Kandra auseinander zu setzen hatte. Der junge Wormser zeigte seine beste Saisonleistung, zum Sieg gegen seinen gleichaltrigen Gegner reichte es jedoch nicht – sein toller Einsatz wurde lediglich mit dem Gewinn des dritten Satzes belohnt. Nach zwei gespielten Matches stand es somit 1-1, der Ausgang der Begegnung war völlig offen.

Im Spiel der topgesetzten Ausländer kam es zur Begegnung Italien gegen Holland. Bart Ravelli, der zum erweitereten Kreis der niederländischen Nationalmannschft gehört, war für Davide Bianchetti allerdings nicht mehr als ein besserer Sparringspartner. Ohne an seine Leistungsgrenze gehen zu müssen, sicherte der Mann aus Brescia seinem Team den Punkt und brachte die Nibelungenstädter mit 2-1 in Führung.

Nun war es an Andre Haschker den Sieg nach Hause zu spielen – gegen seinen Nationalmannschaftskollegen Rudi Rohrmüller sollte dies kein leichtes Unterfangen werden. Der 18-jährige Bayer in Diensten von Hamborn ist inzwischen die Nummer drei der deutschen Rangliste, einen Platz vor seinem Gegner. Und so dicht sie in der Rangliste beieinander liegen, so eng war auch das Spiel im Court – und es bot alles was das Herz eines Squashfans höher schlagen läßt: Spannung, Dramatik, lange Ballwechsel, Diskussionen mit dem Referee, … einfach alles was dazugehört, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Und das ganz fast 90 Minuten und fünf Sätze lang. Am Ende hatte die Urgewalt und Riesenreichweite von Rohrmüller die Oberhand behalten über die unglaubliche Physis und das Kämpferherz der Wormser Nummer zwei – die zahlreichen Zuschauer hatten ein mitreißendes Match gesehen und bedachten die beiden Protagonisten entsprechend mit tosendem Applaus. Das Positive an der letzendlichen Punkteteilung war der Zusatzpunkt, den das Heimteam für die Anzahl der mehr gewonnenen Sätze erhielt.

Am Sonntag stand das Auswärtsspiel beim Tabellenführer Koblenz auf dem Programm, alle Jahre wieder ein Klassiker. Daß Bundestrainer Oliver Pettke der Angstgegner von Daniel Hoffmann ist, zeigte sich auch diesmal wieder – mit einem 3-0 Erfolg brachte der Koblenzer Routinier sein Team mit 1-0 in Führung.

Carsten Schoor stand somit schon etwas unter Zugzwang in seinem Match gegen Ex-Nationalspieler Johannes Voit. Und Voit hatte einen richtig guten Tag erwischt, sehr zum Leidwesen der Wormser – nach 50 Minuten hatte er seinen 3-0 Erfolg in trockenen Tüchern und seinem Team zumindest schonmal die Punkteteilung gesichert.

Davide Bianchetti und Andre Haschker konnten im Anschluß ihre Spiele erfolgreich gestalten, wodurch am Ende ein 2-2 als Gesamtergebnis auf dem Scorebaord stand – im Gegensatz zum Freitagsspiel hatte man diesmal jedoch einen Satz weniger gewonnen als der Gegner und mußte diesem den Zusatzpunkt überlassen.

Mit diesen beiden Punkteteilungen geht man als Tabellendritter ins neue Jahr, wo man versuchen wird auf Tuchfühlung mit den führenden Teams aus Koblenz und Paderborn zu bleiben, damit man zur Endrunde im Mai die entsprechende Form hat, um bei der Vergabe des Meistertitels ein gewichtiges Wort mitzureden.
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