Die großen Squash-Turniere!
England gilt als Mutterland des Sports, wobei die Briten in Anspruch nehmen, „Erfinder“ vieler Sportarten zu sein aber Genaues weiß man oft nicht. Dennoch haben sie eine dementsprechend hohe Anzahl an Squash-Courts. Neben England ist Squash in Ägypten, USA, Malaysia, Hong Kong und Frankreich besonders beliebt. Zudem kommen vormals große Squashnationen wie Pakistan und Australien hinzu.
In Deutschland spielen mittlerweile „nur“ etwa 400.000 Menschen regelmäßig Squash – es waren in den 90er-Jahren einmal fast 1,5 Millionen. Auch wenn Squash längst keine Volkssportart ist, ist Squash aufgrund des schnellen Tempos und der hohen Intensität eine attraktive Alternative für viele Sportbegeisterte.
Mittlerweile gibt es in Deutschland zwar wieder eine German Open, aber die ganz großen Turniere werden jedoch an anderen ikonischen Plätzen in der Welt ausgetragen.
PSA World Championships
Bei der PSA World Championship werden bekanntlich die Weltmeister gekürt. Zuletzt fand das Turnier vom 9. bis 18. Mai in Chicago statt. Bei den Männern gewann erstmalig der Ägypter Mostafa Asal gegen seinen Landsmann und viermaligen WM-Sieger Ali Farag durch. Das Gesamtpreisgeld betrug 1.313.000 US-Dollar und wurde gleichermaßen auf Damen und Herren verteilt. Auch bei den Frauen kam es zu einem ägyptischen Finale. Hier gewann Nour El Sherbini gegen Hania El Hammamy und holte ihren achten WM-Titel.

Der Austragungsort wechselte in den vergangenen Jahren zwischen Chicago und Kairo. Auch in Doha wurden schon einige Herren-PSA World Championships ausgespielt. Mit insgesamt 8 Titeln ist Jansher Khan aus Pakistan Rekordweltmeister. Bei den Frauen gelten Nour El Sherbini und Nicol David, die jeweils ebenfalls acht Titel gewonnen haben, als das Nonplusultra.
British Open
Die British Open werden häufig mit Wimbledon im Tennis verglichen. Es ist das älteste Squash-Turnier der Welt und galt bis zur Einführung der PSA World Championships als die inoffizielle Squash-Weltmeisterschaft. Heute besitzt das Turnier vor allem einen symbolischen und prestigeträchtigen Wert. Das untermalen Partnerschaften mit namhaften Sponsoren und unzählige Wetten, die Jahr für Jahr auf die British Open abgegeben werden, bester Sportwetten Bonus ist vor allem bei Online-Wetten inklusive.
Bereits seit dem Jahr 1948 duellieren sich die Männer in dem K.O-Format, wie es heute bekannt ist. Rekordhalter ist bis heute Jahangir Khan aus Pakistan mit 10 aufeinanderfolgenden Titeln zwischen 1982 und 1991. Bei den Frauen ist Heather McKay aus Australien mit 16 Titeln in Serie zwischen 1962 und 1977 am erfolgreichsten. In der Vergangenheit wechselten die Austragungsorte immer mal wieder.

Im Jahr 2025 wurden die British Open Squash Championship in Birmingham ausgetragen. Zuvor wurde häufig in Hull, London, Liverpool und Nottingham gespielt. In diesem Jahr triumphierte erstmalig Diego Elias aus Peru wobei bei den Damen Nouran Gohar aus Ägypten ihren dritten British-Open-Titel gewann.
Tournament of Champions
Das Tournament of Champions wird jährlich in New York City ausgetragen. 1993 hat John Nimick das Event ins Leben und ist bis heute erfolgreicher Organisator. Neben der Weltmeisterschaft und den British Open gilt das Tournament of Champions als das prestigeträchtigste Event im Squash Kalender, allein wegen der langjährigen Tradition.

Die Location sorgt für Aufsehen, denn es wird im öffentlichen Bereich in der Vanderbilt Hall in New Yorks Grand Central Station gespielt. Im Herren-Finale 2025 bezwang Ali Farag zum vierten Mal. 2018 gewann erstmalig, mit Simon Rösner, ein Deutscher das Event. Beim Damen-Finale 2025 schlug Hania El Hammamy die an Nummer 1 gesetzte Nouran Gohar. Der größte Sponsor des Turniers ist sein langen Jahren „J.P. Morgan“.
CIB Egyptian Open
Die Wohl bekannteste Location für ein Squash-Event ist in Ägypten. Hier werden die CIB Egyptian Open regelmäßig, aber auch schon einige World Championships gespielt. Die Squasher waren die ersten vor den Pyramiden, mittlerweile hat es Padel und einige Konzertveranstalter nachgeahmt.

In 2025 sicherte sich Mostafa Asal (gegen Diego Elias aus Peru) den Titel. Bei den Damen gewann erneut Hania El Hammamy aus Ägypten. Traditionell wird das Event oft an den Saisonstart gelegt. Dadurch ist die CIB Egyptian Open auch als das Turnier bekannt, welches die PSA-World Tour eröffnet.
