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Erstes Super-Series-Halbfinale für Peter Barker!

  22. November 2009
Kommentare (0) |  |  Squash-Tags: Alle News, Jenny Duncalf, Karim Darwish, Madeline Perry, Nick Matthew, Nicol David, Peter Barker, PSA, Qatar, Qatar Classics, Rachael Grinham, Ramy Ashour, Welt, WISPA
Peter Barker wird nun auf Landsmann Nick Matthew treffen – bislang hatte Barker dabei nichts zu melden: 6:0 führt Matthew die Bilanz an

Die Viertelfinalbegegnungen bei den Damen und den Herren hatten ähnlichen Charakter: Jeweils zwei Begegnungen gingen glatt 3:0 aus und zwei knapp 3:2. Zunächst waren die Damen an der Reihe: Die Titelverteidigerin und Weltranglistenerste Nicol David (Mas) hatte mit der Engländerin Laura Massaro deutlich mehr Probleme, als ihr lieb sein konnte. Dennoch hatte David am Ende die Nase 3:2 vorn.

Es folgten zwei klare Siege von Jenny Duncalf (Eng) und Rachael Grinham (Aus) gegen Engy Kheirallah (Egy) und Vanessa Atkinson (Ned). Anschließend lieferten sich die Irin Madeline Perry und die Engländerin Alison Waters ein weiteres Fünfsatzduell, bei dem Perry das bessere Ende für sich hatte.

Im Halbfinale treffen nun Nicol David auf Jenny Duncalf und Rachael Grinham auf Madeline Perry. David und Grinham dürften die Favoriten sein, obwohl Duncalf die Malayin kürzlich besiegte.

Bei den Herren musste der Ägypter Karim Darwish kämpfen bis zum Schluss, denn der Franzose Thierry Lincou zwang Darwish bis in den entscheidenden fünften Satz, den der Ägypter nach insgesamt 83 Minuten 11:8 gewann.

Ramy Ashours (Egy) 3:0-Sieg gegen den Engländer James Willstrop, stellte ein ägyptisches Halbfinale sicher. In diesem dürfte Ashour als Favorit gelten, denn die Matchbilanz gegen Darwish spricht 6:3 für ihn.

Dass es auf der anderen Seite zu einem rein englischen Halbfinale kommen konnte, dafür sorgte Peter Barker (Bild) mit seinem klaren 3:0-Sieg gegen Überraschungsviertelfinalist Aamir Atlas Khan. Somit steht der Engländer zum ersten Mal in einem Turnier der Super-Series-Kategorie im Halbfinale.

Nick Matthew musste sich da schon bedeutend mehr ins Zeug legen, um das Halbfinale zu erreichen. 87 Minuten wehrte der Kampf mit dem wohl noch nicht zum „alten Eisen“ zählenden David Palmer. „Es war ein Spiel, dass jeder hätte gewinnen können, Glücklicherweise habe ich es bewerkstelligen können, die letzten Punkte die Nase vorn haben zu können“, kommentierte der British-Open-Sieger 2009.

 

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