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Vizemeister triumphieren bei den Bavarian Open!

  1. Februar 2010
Kommentare (0) |  |  Squash-Tags: Alle News, André Haschker, Deutsche Rangliste, Deutschland, DSQV, Jens Schoor, Kathrin Rohrmüller, Lisa Sedlmeier, Moritz Dahmen, Nürnberg, Raphael Kandra, Rudi Rohrmüller, Sina Wall, Stefanie Rösner
Bei nur 16 Teilnehmern im A-Feld hatte Bavarian-Open-Sieger Jens Schoor zwischendurch auch Zeit für ein paar andere Spielchen

Nürnberg war ein gutes Pflaster für beide deutsche Vizemeister: Während im Duell der beiden Taufkirchenerinnen Sina Wall die Meisterin Kathrin Rohrmüller 3:1 besiegte, stellte im Wormser Aufeinander-treffen Jens Schoor (Bild) klar, wer nach Simon Rösner die Nummer zwei im Land ist. Bis zum 1:1 in Sätzen konnte Teamkollege André Haschker das Match offen gestalten, danach zog Schoor davon.

Die beiden dritten Plätze der 5. Bavarian Open gingen ebenfalls nach Taufkirchen – Lisa Sedlmeier bezwang Stefanie Rösner (Lengfeld) 3:0 und Rudi Rohrmüller bezwang Raphael Kandra (Erlangen) mit gleichem Ergebnis.

Auch mit 3:0 gewann Moritz Dahmen (Stuttgart) das B-Feld gegen den Erlanger Alexander Blach.

Der Squashfan wird sich fragen, was Dahmen im B-Feld machte, zumal er 2009 mit der Nationalmannschaft noch Platz fünf bei der Team-EM in Malmö holte.

Ganz einfach: Dahmen spielte seit dem keine Rangliste mehr, verlor seine Punkte, die entsprechende Platzierung - er war Platz sechs - und muss nun wieder im B-Feld beginnen, sich nach oben zu spielen.

Aber was ist mit den sogenannten „Wildcards“, von denen sowohl der Veranstalter als auch der Sportausschuss jeweils eine pro Turnier vergeben darf. Eine solche Vergabe hätte sicher grundsätzlich auch ihre Sinnhaftigkeit, doch der Veranstalter durfte nicht, da ein Spieler der die „Veranstalter-Wildcard“ erhalten soll, einen Bezug zum Veranstalter oder zur Region haben sollte.

Und was ist mit der „Wildcard“ des Sportausschuss? Dieser sah wohl keine Veranlassung über die Vergabe nachzudenken.

Nachdenken könnte selbiger allerdings über so Einiges, insbesondere über grundsätzliche Ranglisten-Reformen, denn 69 Teilnehmer (21 Damen und 48 Herren) bei einem Elite-Turnier (5.000 € Preisgeld) würde dies allemal rechtfertigt.

 

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