ROWE beendet jahrzehntelanges Engagement im Squash-Sport!
Michael Zehe beendet sein langjähriges Werbe-Engagement für den deutschen und internationalen Squash-Sports. Über viele Jahre war sein Name insbesondere mit dem Black & White RC Worms und dem dortigen Bundesliga-Team verbunden (vgl.: „Eine erfolgreiche Ära endet: Black&White RC Worms kein Bundesligist mehr“ auf squash-bundesliga.de)
ROWE über Jahrzehnte omnipräsent im weltweiten Squash-Sport!
Zehe gründete im Jahr 1995 das Unternehmen ROWE Mineralölwerk und engagierte sich neben dem Motorsport auch im Squash. Bereits 2011 erklärte er gegenüber squashnet.de, dass ihn der Sport einige Jahre zuvor „in seinen Bann gezogen“ habe. Sein Engagement verstand er dabei auch als Teil seiner gesellschaftlichen Verantwortung.

ROWE war über viele Jahre Sponsor des Black & White RC Worms. Michael Zehe lies es sich bei seinem Team auch nicht nehmen, persönlich Verantwortung als Manager des Bundesliga-Teams zu fungieren. 2011 führte er die Domstädter erstmals zum Gewinn der Bundesliga-Endrunde. In den Jahren 2013, 2020, 2023 und 2024 kamen vier weitere Deutsche Mannschaftsmeister-Titel hinzu. In den Jahren 2012 bis 2025 gewann das Rowe-Team die European Club Championships und dominierte auch den Europa-Pokal.
Die weltweit besten Squash-Spieler trugen ROWE auf der Brust!
Das Engagement von Zehe und ROWE beschränkte sich allerdings nicht nur auf Worms. Unterstützt wurden unter anderem nationale und internationale Athleten. National sind die Brüder und ehemaligen Nationalspieler Jens und Carsten Schoor seit ihrer Jugend die Gallionsfiguren des ROWE-Teams.

International begann alles mit dem englischen Ausnahmeathleten Nick Matthew, seines Zeichens dreifacher PSA World Champion, dreifacher British Open-Gewinner und drei Mal Goldmedaillen-Gewinner mit der englischen Nationalmannschaft bei Team-Weltmeisterschaften. Was mit Matthew als erweitertes Engagement für einen seiner Wormser Bundesliga-Spieler startete wurde fortan strategisch ausgeweitet. In den für ROWE interessanten Märkten wurde nach einem Squash-Aushängeschild gesucht, welches als Markenbotschafter fungierte. Dabei standen Authenzität und besondere Persönlichkeit der Spieler stets im Vordergrund.

Auch Mohamed Elshorbagy (ENG) trug das ROWE-Logo über 15 Jahre auf seinem Jersey. Der PSA World Champion des Jahres 2017 gewann ebenfalls drei Mal die British Open und war insgesamt 50 Monate an der Spitzenposition der PSA-Weltrangliste.

Mit dem “Colombian Cannonball” Miguel Angl Rodriguez (COL) und “Superman” Paul Coll (NZL) wurde das Konzept der Förderung von Athleten von allen Kontinenten des Globusses perfektioniert. Weiter zählen und zählten so illustre Namen wie Karim Abdel Gawad (EGY) und Greg Gaultier (FRA) zum internationalen ROWE-Kader. Letztgenannte wurden jeweils kurz nach Kooperations-Beginn jeweils Weltmeister – 2015 Greg Gaultier und 2016 Karim Abdel Gawad.

Das ROWE-Logo zierte über Dekaden zahlreiche nationale- wie internationale Veranstaltungen. Seit 2009 ist ROWE lange Jahre als Partner der British Open aufgetreten, einem der prestigeträchtigstem Squash-Event der Welt. Auch die Squash-Bundesliga und insbesondere die Bundesliga-Endrunden waren über viele Jahre mit den Namen Michael Zehe und ROWE verbunden.
Alles hat ein Ende …
Auch nach dem Ausscheiden Zehes als aktiver ROWE-Geschäftsführer und der Stabübergabe an seine Tochter Alexandra Kohlmann vor einigen Jahren, war Squash weiter im Marketing-Porfolio vorhanden. Zum Jahresende 2025 kam ein grundsätzlicher Strategie-Wechsel des ROWE-Sponsorings und somit begann der Rückzug des langjähriges persönlichen und unternehmerisches Engagement für den weiltweiten Squash-Sport.
“Dass der Zeitpunkt kommen könnte, war mir immer bewusst. Dass er nun im Jahr 2026 vollzogen wurde, ist für den Squash-Sport auf der einen Seite zwar bedauerlich, aber leider ist nichts für die Ewigkeit. In Erinnerung sollte allen Squash-Fans bleiben, dass mit dem Engagement von Michael Zehe und ROWE für den Squash-Sport und die Spieler ein neues Zeitalter begann. Zuvor gab es keine oder nur ganz selten Logo-Werbung auf der Brust der Top-Spieler. Nachdem ROWE es vorgemacht hatte, zogen viele Unternehmen nach und es gibt mittlerweile kaum einen Spieler – in welcher Ranglistenposition auch immer -, dessen Shirt nicht mit einem Werbepartner veredelt ist. Ich bin dankbar und stolz, dass ich diese Entwicklung mit starten und vorantreiben durfte und wir somit etwas Bleibendes schaffen konnten”, kommentiert Peter Schmidl den Rückzug von ROWE.
