Move – bewegen

Move – bewegen

Es geht weiter mit meinen Tipps für alle die Spaß am Squash haben, egal ob Freizeitspieler oder Profi. Hoffentlich hat Euch das Vorbeischauen bei meinen ersten Trainingstipps zum Thema SMS (See = Schauen, Move = Bewegen, Strike = Schlag) für squash-time Online gut gefallen und hoffentlich haben die Tipps euch auch geholfen …? We have „seen“, now we get on to the „move“. Als ich mit Squash angefangen habe, musste man immer darauf achten, wie man zum Ball steht.

Deswegen war der Lauf immer mit einem Bogen verbunden, so dass der Standfuß im 90°-Winkel und der Brustkorb parallel zur Seitenwand ausgerichtet werden mussten. Ob im vorderen oder hinteren Courtbereich – man sollte immer auf einem bestimmten Fuß stehen, um den Schlag richtig auszuführen.

Damals hat es Probleme geschaffen, eine neue Laufart hin zum Ball und noch schwieriger, eine Laufart zurück zur Ausgangsposition, lernen zu müssen. Stundenlang sollte man „Ghosting“ (Trocken-Laufübungen) machen, sodass es möglich war, diese schwierigen Bewegungen zu beherrschen. Noch unvorteilhafter war, dass diese Art der Bewegung viel zu oft zu Stop-and-Go führte. Ein Zeitaufwand, der das Spiel langsamer machte, aber vielleicht war das alles notwendig wegen der alten Schlägerbauweise.

Ich habe damals schon Topspieler gesehen, die es anders gemacht haben. Selbst diese Spieler haben immer gesagt, dass man das erst richtig lernen muss und wenn man es gelernt hat, kann man es doch anders tun. Vielleicht waren sie deswegen so gut?

Was man oft hört: „die Bewegung zum Ball hat sich geändert, weil das Spiel viel schneller geworden ist”, aber wahrscheinlich ist das Spiel viel schneller geworden, weil die Spieler anders laufen. Übrigens, bitte nicht die Geschwindigkeit des Schlags mit der Geschwindigkeit zum Ball verwechseln.

Wenn man sich heute Squash auf DVD anschaut, sieht man sehr viele verschiedene Möglichkeiten, wie man sich zum Ball bewegen kann. Also was ist optimal?

Die Bewegung zum Ball nach der Rückwand hat sich nicht viel geändert, weil man die Zeit hat, sich zu stellen. Obwohl viele Leute selbst hier auf dem dominanten „Schlagarm-Fuß“ stehen.

Ansonsten ist es wichtig, dass die Bewegungen direkter, effizienter und fließender sind, als früher – mit wenig Stop-and-Go. Der Schlag hat kaum etwas mit dem Laufweg zu tun und wir wollen nicht mehr nur in einer bestimmten Stellung den Schlag ausführen. Den so genannten falschen Fuß gibt es nicht mehr – es gibt nur schlechtes Gleichgewicht.

Um unsere Bewegung zu verbessern, sollten wir, nach wie vor, regelmäßig Ghostings (Trocken-Laufübungen) machen. Später erkläre ich euch, wie das funktioniert. Um Euch schneller im Court zu bewegen, sollte man die drei wichtigen Teile des „movements“ verbessern:

– Kniebeugen, um schneller starten zu können
– Schnelligkeitstraining für die Schritte
– Ausfallschritte, um schneller den Schlag auszuführen und zurückzukommen (kein Stop-and Go, im Flow bleiben)

Ghosting
Hier sollte man zu den jeweils 6 markierten Punkten (Vorhand und Rückhand) im Court hin- und zurücklaufen, so dass die Haupt-Laufwege im Spiel automatisch leichter fallen – beim Wettkampf sollte man allerdings auf keinen Fall über die Schritte nachdenken. Versucht Zwischenschritte und Hüpfen zu vermeiden (nur gehen) und die gleiche Anzahl von Schritten, hin und zurück, zu verwenden. Alle Bewegungen starten von einer frontalen Stellung im T und kommen auch so zurück.

Die sechs Vorhand- und Rückhandpunkte sind auf der Courtabbildung zu sehen:

– Zwei Markierungen im vorderen Courtbereich
– Zwei Markierungen im mittleren Court / T-Bereich
– Zwei Markierungen im hinteren Courtbereich

Ich persönlich benutze einen Balance-Trainer (Bosu’s) für die Ausfallschritte, man kann aber auch ganz normale Laufbewegungen machen. Ihr könnt das Ghosting mit oder ohne Schläger machen, aber da man den Schlag sowieso nur beim Ausfallschritt ausführt, ist der Schläger nicht unbedingt notwendig. Mehr dazu in meinem nächsten Teil von SMS – „Strike“.

Euer Barry Dodson

Es geht weiter mit meinen Tipps für alle die Spaß am Squash haben, egal ob Freizeitspieler oder Profi. Hoffentlich hat Euch das Vorbeischauen bei meinen ersten Trainingstipps zum Thema SMS (See = Schauen, Move = Bewegen, Strike = Schlag) für squash-time Online gut gefallen und hoffentlich haben die Tipps euch auch geholfen …? We have „seen“, now we get on to the „move“. Als ich mit Squash angefangen habe, musste man immer darauf achten, wie man zum Ball steht.

Deswegen war der Lauf immer mit einem Bogen verbunden, so dass der Standfuß im 90°-Winkel und der Brustkorb parallel zur Seitenwand ausgerichtet werden mussten. Ob im vorderen oder hinteren Courtbereich – man sollte immer auf einem bestimmten Fuß stehen, um den Schlag richtig auszuführen.

Damals hat es Probleme geschaffen, eine neue Laufart hin zum Ball und noch schwieriger, eine Laufart zurück zur Ausgangsposition, lernen zu müssen. Stundenlang sollte man „Ghosting“ (Trocken-Laufübungen) machen, sodass es möglich war, diese schwierigen Bewegungen zu beherrschen. Noch unvorteilhafter war, dass diese Art der Bewegung viel zu oft zu Stop-and-Go führte. Ein Zeitaufwand, der das Spiel langsamer machte, aber vielleicht war das alles notwendig wegen der alten Schlägerbauweise.

Ich habe damals schon Topspieler gesehen, die es anders gemacht haben. Selbst diese Spieler haben immer gesagt, dass man das erst richtig lernen muss und wenn man es gelernt hat, kann man es doch anders tun. Vielleicht waren sie deswegen so gut?

Was man oft hört: „die Bewegung zum Ball hat sich geändert, weil das Spiel viel schneller geworden ist”, aber wahrscheinlich ist das Spiel viel schneller geworden, weil die Spieler anders laufen. Übrigens, bitte nicht die Geschwindigkeit des Schlags mit der Geschwindigkeit zum Ball verwechseln.

Wenn man sich heute Squash auf DVD anschaut, sieht man sehr viele verschiedene Möglichkeiten, wie man sich zum Ball bewegen kann. Also was ist optimal?

Die Bewegung zum Ball nach der Rückwand hat sich nicht viel geändert, weil man die Zeit hat, sich zu stellen. Obwohl viele Leute selbst hier auf dem dominanten „Schlagarm-Fuß“ stehen.

Ansonsten ist es wichtig, dass die Bewegungen direkter, effizienter und fließender sind, als früher – mit wenig Stop-and-Go. Der Schlag hat kaum etwas mit dem Laufweg zu tun und wir wollen nicht mehr nur in einer bestimmten Stellung den Schlag ausführen. Den so genannten falschen Fuß gibt es nicht mehr – es gibt nur schlechtes Gleichgewicht.

Um unsere Bewegung zu verbessern, sollten wir, nach wie vor, regelmäßig Ghostings (Trocken-Laufübungen) machen. Später erkläre ich euch, wie das funktioniert. Um Euch schneller im Court zu bewegen, sollte man die drei wichtigen Teile des „movements“ verbessern:

– Kniebeugen, um schneller starten zu können
– Schnelligkeitstraining für die Schritte
– Ausfallschritte, um schneller den Schlag auszuführen und zurückzukommen (kein Stop-and Go, im Flow bleiben)

Ghosting
Hier sollte man zu den jeweils 6 markierten Punkten (Vorhand und Rückhand) im Court hin- und zurücklaufen, so dass die Haupt-Laufwege im Spiel automatisch leichter fallen – beim Wettkampf sollte man allerdings auf keinen Fall über die Schritte nachdenken. Versucht Zwischenschritte und Hüpfen zu vermeiden (nur gehen) und die gleiche Anzahl von Schritten, hin und zurück, zu verwenden. Alle Bewegungen starten von einer frontalen Stellung im T und kommen auch so zurück.

Die sechs Vorhand- und Rückhandpunkte sind auf der Courtabbildung zu sehen:

– Zwei Markierungen im vorderen Courtbereich
– Zwei Markierungen im mittleren Court / T-Bereich
– Zwei Markierungen im hinteren Courtbereich

Ich persönlich benutze einen Balance-Trainer (Bosu’s) für die Ausfallschritte, man kann aber auch ganz normale Laufbewegungen machen. Ihr könnt das Ghosting mit oder ohne Schläger machen, aber da man den Schlag sowieso nur beim Ausfallschritt ausführt, ist der Schläger nicht unbedingt notwendig. Mehr dazu in meinem nächsten Teil von SMS – „Strike“.

Euer Barry Dodson